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Ein Druck, ein Baum

Bei uns kannst du ohne schlechtes Gewissen drucken. Für jeden Druckauftrag, der bei Canva eingeht, pflanzen wir einen Baum – eine einfache Idee mit großer Wirkung.

Unser bisheriger Erfolg

2,7 Millionen
gepflanzte Bäume
5,7 Millionen
in Auftrag gegebene Bäume
3.846
unterstützte Menschen
4.457
Hektar Land für die geplante Restaurierung
Person planting tree sapling in soil

So funktioniert’s

  1. Für deine Bestellung wird ein Baum gepflanzt.Jedes Mal, wenn du einen Druck bei Canva in Auftrag gibst, wird ein Baum an einem unserer 18 Standorte in 11 Ländern gepflanzt.
  2. Dein Baum findet ein Zuhause. Reduce. Reuse. Grow. (RRG), eine akkreditierte Aufforstungsorganisation, findet den perfekten Standort für deinen Baum, der so zur Biodiversität, Artenvielfalt und Wiederherstellung der Fauna beiträgt.
  3. Dein Baum wird gepflanzt. Unsere regionalen Gemeinden und Landwirte pflanzen deinen Baum und tragen so zur Regeneration der Natur in ihrer Umgebung bei. Dies sorgt in weiterer Folge für eine nachhaltigere Landwirtschaft.

Warum pflanzen wir Bäume?

Canva setzt sich für den Schutz unseres Planeten ein, damit regionale Gemeinschaften und Bauern nachhaltiger wirtschaften können.

Durch das nachhaltige Pflanzen von Bäumen tragen wir zu einer verbesserten Wasserhaltung und einer gesunden Artenvielfalt sowie zum Schutz von Lebensräumen bei und schaffen gleichzeitig Möglichkeiten für die Land- und Agroforstwirtschaft.

Man in blue t-shirt carrying young tree to plant
Man planting trees in Mt Sinaka

Was genau wird gepflanzt?

Wir pflanzen heimische Pflanzenarten an, um wichtige, bedrohte Ökosysteme wiederherzustellen.

Zur Förderung der Pflanzenvielfalt haben wir über 205 verschiedene heimische Baumarten gepflanzt – von Ficus- über Balete-Bäumen bis hin zum Glücksbohnenbaum Afzelia quanzensis.

Wie schützen wir bedrohte Arten?

Im Rahmen unseres „Ein Druck, ein Baum“-Programms werden zudem gefährdete Arten geschützt, indem wir zum Erhalt ihres natürlichen Lebensraums beitragen.

Dies ist der Schwerpunkt unseres Projekts zur Baumbepflanzung auf den Philippinen. Gemeinden werden so unterstützt, Lebensräume für gefährdete Arten wie den Philippinenadler oder das Philippinen-Krokodil zu finden.

Grassy hill in foreground with city behind
A photo of a Philippine Eagle soaring in the sky, wings stretched out

Schutz des Philippinenadlers

Wir kooperieren mit der Philippine Eagle Foundation, um zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Philippinenadlers beizutragen. In diesem Bestreben engagieren wir uns für sein Überleben, die Artenvielfalt, die er repräsentiert, und die nachhaltige Nutzung unserer Waldbestände für künftige Generationen.


Der Philippinenadler ist der Nationalvogel der Philippinen und einer der seltensten Adler der Welt. Der große und kräftige Raubvogel wird von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als vom Aussterben bedroht eingestuft. Schätzungen zufolge soll es in freier Wildbahn nur mehr max. 400 Paare geben. Die Adler stehen unter ständiger Bedrohung durch menschliche Aktivitäten – der Wald ist ihr einziges Zuhause.


Leider haben die illegale Holzgewinnung und der unverantwortliche Umgang mit Ressourcen dazu geführt, dass ihnen ihr einziger Lebensraum – der Wald – genommen wurde. Jährlich wird mindestens ein philippinischer Adler getötet. Da die Waldfläche weiterhin schrumpft, entfernen sich die Philippinenadler auf der Suche nach Beute immer weiter von ihren üblichen Jagdgebieten. Diese seltene und majestätische Vogelart ist nur auf den Philippinen zu finden. Das Aussterben dieser Vogelart wäre ein Verlust eines wertvollen biologischen Erbes unseres Planeten.

Die Gemeinden

Moraharivo, Madagaskar

Unsere Pflanzpartner am Betsiboka Fluss konzentrieren sich auf die Wiederaufforstung der kostbaren Mangrovenwälder. Die Flussmündungen des Betsiboka waren einst von Mangrovenwäldern umgeben, die eine Vielzahl von Lebensräumen für einzigartige Pflanzen- und Tierarten boten. Seit Jahrhunderten ist die madagassische Bevölkerung vor Ort auf die in diesen Ökosystemen lebenden Fische und Schalentiere als nachhaltige Nahrungsquelle angewiesen. Die tiefen Wurzelsysteme der Mangroven sind ebenfalls wichtig, um die Küstenlinie zu stabilisieren und Erosionen zu verringern.

  • Art der Aufforstung – Mangrove
  • Flächengröße – 872 Hektar
  • Bäume pro Hektar – 10.000
  • Hektar wiederhergestellt im Jahr 2021 – 20
  • Pro Hektar gebundener Kohlenstoff – 840 metrische Tonnen
  • Geschätzte Gesamtmenge an gebundenem Kohlenstoff – 16.800 metrische Tonnen
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OnePrintOneTree_Mozambique

Mahubo, Mosambik

Der im Bezirk Boane gelegene Standort Mahubo hat eine Fläche von ca. 82 km. Das Dorf vor Ort besteht aus über 100.000 Menschen, von denen die meisten auf die Landwirtschaft angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das Gebiet hat einen massiven Verlust seiner Mangrovenwälder aufgrund des übermäßigen Abbaus von Holzkohle und Nutzholz erlebt. Canva wird eine Fläche von ungefähr 20 Hektar wiederherstellen, indem über 200.000 Mangroven gepflanzt werden, insbesondere die einheimischen Arten Rizhopora, Ceriops und Bruguiera.

  • Art der Aufforstung – Mangrove
  • Flächengröße – 645 Hektar
  • Bäume pro Hektar – 10.000
  • Hektar wiederhergestellt im Jahr 2021 – 20
  • Pro Hektar gebundener Kohlenstoff – 840 metrische Tonnen
  • Geschätzte Gesamtmenge an gebundenem Kohlenstoff – 16.800 metrische Tonnen

Kitiligini, Kenia

Nördlich von Kenias Hauptstadt Nairobi liegt das Dorf Kijabe am Rande des Great Rift Valley. Es ist bekannt für sein trockenes, steiles Gelände und afromontane Wälder. Dieser einzigartige Wald in Kenia ist die Heimat vieler Hirtengemeinschaften, die auf das regionale Ökosystem angewiesen sind, um sich selbst und die Wirtschaft zu erhalten. Aufgrund von Abholzungen, die vor allem mit dem Abbau von Holzkohle zusammenhängen, ist das Land stark degradiert. Unsere Renaturierungspartner wenden verschiedene Methoden der Wiederaufforstung an, einschließlich der Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR), um die Wiederherstellung des Gebiets zu unterstützen.

  • Art der Aufforstung – Afromontan
  • Flächengröße – 1.493 Hektar
  • Bäume pro Hektar – 2.500
  • Hektar wiederhergestellt im Jahr 2021 – 20
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Aquin Bay West, Haiti

Übermäßige Rodung für Brennholz und Baumaterial haben Mangrovenwälder entlang der Küsten von Haiti dezimiert. Verschmutzung, der Anstieg des Meeresspiegels und Hurrikans tragen ebenfalls dazu bei, dass die Gesundheit von Mangroven-Ökosystemen gefährdet wird, denn sie blockieren oder stören die Flutströmung. Die Wiederaufforstung der Südküste ist nicht nur für das Ökosystem von entscheidender Bedeutung, sondern auch für die Gesundheit und Sicherheit der Gemeinden vor Ort. Das Pflanzen von Mangroven wird dazu beitragen, die regionale Bevölkerung vor den zerstörerischen Kräften von Hurrikans, die Haiti sehr oft treffen, zu schützen.

  • Art der Aufforstung – Mangrove
  • Flächengröße – 338 Hektar
  • Bäume pro Hektar – 10.000
  • Hektar wiederhergestellt im Jahr 2021 – 9
  • Pro Hektar gebundener Kohlenstoff – 840 metrische Tonnen
  • Geschätzte Gesamtmenge an gebundenem Kohlenstoff – 7.560 metrische Tonnen

Philippinen

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren 70 % der Philippinen bewaldet. Dieser Anteil ist jedoch schnell auf einen Tiefstand von etwa 18,3 % gesunken. Dies ist größtenteils auf die Abholzung und die damit einhergehende Bodendegradation zurückzuführen und hat verheerende Folgen für die Artenvielfalt. Mit über 123.000 Hektar Waldfläche, die jedes Jahr auf den Philippinen zerstört wird, könnten die verbleibenden Wälder bis zum Jahr 2036 verschwunden sein.

Mit über 20.000 einheimischen Arten sind die Philippinen als eine von 17 Nationen anerkannt, die zusammen zwei Drittel der biologischen Vielfalt der Erde beherbergen.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass die Philippinen ein so wichtiger Teil der Canva-Familie sind (unser größtes Offshore-Team hat seinen Sitz in Manila), sind wir aktiv engagiert. Durch dieses Programm kann die Canva-Community weltweit und vor unserer eigenen Haustür etwas bewirken.

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Anführungszeichen
„Mein Vater hat mich gelehrt, wenn du deinen Wald fällst, wird er zurückkommen und dich zerstören. Wenn du deinen Speer wirfst, wirst du nur einen Felsen treffen. Ich werde diesen Wald schützen. Die Leute kommen und versuchen unsere Bäume zu stehlen, denen sage ich dann: „Nur über meine Leiche.“ Der Wald ist zu wichtig für unser Dorf. Weil wir den Wald schützen, können wir hier eigenständig überleben und müssen uns nicht auf andere Orte verlassen.“

Jean Zamanjisy

Stammesführer von Antanamarina, Madagaskar

Häufig gestellte Fragen

Nein, wir pflanzen die Bäume nicht selbst. Wir arbeiten mit Reduce. Reuse. Grow. Inc. (RRG) zusammen – einem Unternehmen, das Nachhaltigkeit als Dienstleistung in Form von Programmen anbietet, um Umweltauswirkungen von Druck-, Konsumgüter- und Technologiebranchen auszugleichen.


RRG wird den Prozess der Baumpflanzung in unserem Namen verwalten. Durch die Arbeit in diesen Ländern leistet Canva nicht nur einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels, indem wir kohlenstoffbindende Wälder und Mangroven pflanzen, sondern wir bieten auch ökologische und soziale Vorteile für die regionale Bevölkerung.


Unsere Partner stellen im Rahmen dieser Renaturierungsmaßnahmen Dorfbewohner ein, die sich für die Bepflanzung und den Schutz der Wälder einsetzen, wodurch ein wirtschaftlicher Aufschwung gefördert wird.

RRG wird die Baumbepflanzung in unserem Namen verwalten und weltweit die geeignetsten Standorte auswählen. Wir werden diese Pflanzenstandorte jedes Jahr erweitern.

Diese Pflanzenstandorte wurden ausgewählt, weil sie uns ermöglichen, den von uns erzielten Umweltnutzen zu maximieren und gleichzeitig positive Auswirkungen auf die Bewohner der Regionen zu erzielen, in denen wir tätig sind.


Für eine erfolgreiche und langfristige Wiederaufforstung ist es unerlässlich, sich für die Dörfer und Gemeinden in der Region einzusetzen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Unsere Partner wenden die Methode „Employ to Plant“ an, um die Mitglieder der Gemeinden zu unterstützen, in denen du mit deiner Bestellung einen Beitrag leistest. Durch eine feste Beschäftigung können sich mittellose Dorfbewohner den täglichen Bedarf wie Nahrung, Unterkunft, Kleidung und Medikamente leisten und letztendlich aus dem Mehrwert eines gesunden Waldes schöpfen, der zum Erhalt ihrer Gemeinschaft beiträgt.

Während unser Programm weiter wächst, werden wir zusammen mit RRG neue Renaturierungsstandorte auf der ganzen Welt einführen.

RRG sorgt für die Bepflanzung mit einheimischen, standortgerechten Bäumen. Unsere Partner werden niemals invasive Fremdarten pflanzen oder einführen. Zuweilen wird an den Standorten ein Prozentsatz der agroforstwirtschaftlichen Arten für eine nachhaltige Nutzung durch die Gemeinschaft gepflanzt.

Dies hängt von der Region ab, in der wir pflanzen. Die Antwort ist entweder kommerzielle Baumschulen oder direkte Saatgutsammlung. In diesem ersten Jahr werden die meisten unserer Samen von den Dorfbewohnern aus den nahe gelegenen übrigen Wäldern gesammelt. Um das gesammelte Saatgut zu ergänzen, wird das Saatgut falls erforderlich von regionalen, vertrauenswürdigen Saatgutbanken gekauft. Alle Sämlinge von Canva werden in speziellen Baumschulen für Renaturierungspartner gezüchtet, um Qualität und Keimraten sicherzustellen.

Der Großteil der von Canva durch Druckaufträge erstellten Projekte befindet sich auf staatlichem Land, das direkt der örtlichen Gemeinde unterstellt ist. Einige unserer Agroforstprojekte in Haiti befinden sich auf privatem Land, das sich im Besitz von Bauern befindet.

Die Bäume gehören den örtlichen Gemeinden, die sich aktiv an der Wiederaufforstung ihres regionalen Waldes beteiligt haben. Eine Ausnahme ist, wenn Agroforst-Bäume auf Land gepflanzt werden, das lokalen Bauern gehört. In solchen Fällen gehören die Bäume den Bauern zusammen mit den Erträgen aus den Bäumen.

RRG verfügt über ein Netzwerk von Renaturierungspartnern, die mit Menschen aus der regionalen Gemeinde zusammenarbeiten, um Bepflanzungsteams zu rekrutieren. Es ist unser Ziel, Bäume zu pflanzen und extreme Armut zu lindern. Menschen, die in diesen Gemeinden unterhalb der Armutsgrenze leben, werden Arbeit erhalten, um eine verlässliche Einkommensquelle für sie und ihre Familien zu schaffen.

Die verschiedenen Pflanzmethoden, die wir verwenden, umfassen die natürliche Regeneration durch Einzel- oder Farmbewirtschaftung, Samenkugeln, Baumschule für Sämlinge, Umpflanzung mit bloßen Wurzeln und Pflanzung von Mangroven-Diasporen.

So schnell wie möglich. Manchmal dauert es nur drei Monate, bis dein Baum gepflanzt wird. Dies hängt von dem Land ab, dem dein Baum zugeordnet ist, sowie von der aktuellen Jahreszeit.

Wir setzen alles daran, dass der von uns gepflanzte Wald dauerhaft und nachhaltig bestehen bleibt.


Zu diesem Zweck arbeiten unsere Renaturierungspartner sorgfältig mit allen Regierungsebenen zusammen, um schriftliche Vereinbarungen zu treffen, in denen die Wiederaufforstungsstätten als dauerhaft geschützt ausgewiesen werden, und wir pflanzen nicht in Holzeinschlaggebieten. Ihre Teams stellen lokale Dorfbewohner ein, um die Bäume zu pflanzen, damit ein wirtschaftlicher Anreiz für das Wohlergehen des Aufforstungsprojekts besteht, und sie versorgen die Dorfbewohner mit alternativen Brennstoffen (brennstoffsparende Trockenholzöfen und Solarparabolöfen), die ihre Abhängigkeit von Holzkohle reduziert und/oder beendet. Schließlich stellen sie Waldwächter als Teil der Arbeitskräfte ein. Tatsächlich hat einer unserer Pflanzpartner, Eden Restoration, kürzlich einen Forest Guard Endowment Fund eingerichtet, bei dem ein Cent des Preises jedes Baumes in einen Fonds zur langfristigen Bewachung und zum Schutz der Wiederaufforstungsgebiete fließt.

Ein gewisser Prozentsatz an Sämlings- und Keimlingssterblichkeit ist unvermeidlich. Was RRG entdeckt hat, ist, dass die Mortalität irrelevant wird, wenn eine natürliche Regeneration einsetzt und sich die Auswirkungen vervielfachen. An Mangrovenstandorten übersteigt die natürliche Regeneration typischerweise 200 % der ursprünglich gepflanzten Anzahl. Das Gleiche gilt für die trockenen Laubgebiete in Madagaskar.

Bis zum 1. August 2022 haben wir 2,4 Millionen Bäume gepflanzt. Im Zuge unserer Verpflichtung zur Pflanzung weiterer Bäume steigt diese Zahl kontinuierlich an.

Nein. Wir beziehen Papier aus nachhaltigen Quellen, getrennt von unseren Wiederaufforstungsprojekten.