Teambuilding: So arbeitet dein Team zusammen

Teambuilding: Team beim gemeinsamen Arbeiten

Jedes Unternehmen siegt und fällt mit dem richtigen Team – hier sind praktische Tipps, wie du deines zum besten überhaupt machst.

Damit ein Projekt erfolgreich wird, brauchst du dafür ein Team, das harmonisch zusammenarbeiten und seine Aufgaben kompetent erledigen kann. Doch gute Teams fallen nicht einfach so vom Himmel, sondern erfordern auch ein gewisses Maß an Teambuilding. Im Folgenden wollen wir dir einige tolle Techniken hierfür vorstellen.

01. Bringe dein Team dazu, sich in andere hineinzuversetzen

Damit deine Angestellten wirklich zusammenarbeiten können, müssen sie verstehen, wie die anderen Teammitglieder ticken. Also am besten gezielte Möglichkeiten dafür schaffen.

Lass deine Mitarbeiter regelmäßig in die Fußstapfen anderer Teammitglieder, Rollen oder gar Abteilungen treten und gib ihnen somit die Gelegenheit, ihre individuellen Aufgaben, Prioritäten und Verantwortungen sowie das Gesamtbild deines Unternehmens besser zu verstehen. So erlangen sie mehr Einblick in die Arbeitsweise ihrer Kollegen und auch darin, wie sie mit diesen besser und effektiver zusammenarbeiten können.

Dein Marketing-Team könnte also beispielsweise an einem Meeting deines Vertriebsteams teilnehmen. So können alle im Marketing besser verstehen, wie der Vertrieb Produkte an den Konsumenten bringt und damit besseres, nützlicheres Werbematerial für diesen erstellen. Oder deine Softwareentwickler könnten kurzzeitig im Kundenservice mitarbeiten und so die häufigsten Probleme direkt selbst entdecken – was ihnen wiederum dabei hilft, das Produkt entsprechend anzupassen und den Umgang damit zu vereinfachen.

Solche abteilungsübergreifenden Einsätze helfen deinem Team übrigens nicht nur dabei, sich gegenseitig besser zu verstehen, sondern machen sich auch gut in deren Lebenslauf. Hier sind zwei Vorlagen von Canva dazu:

02. Lege die Team-Kultur gemeinsam fest

Um ein Team zu bilden, das gut zusammenarbeitet, musst du auch eine Unternehmenskultur schaffen, die gute Zusammenarbeit fördert – also warum diese nicht auch zusammen festlegen?

Anstatt die Aufgabe, die Unternehmenskultur zu definieren, nur einer kleinen Gruppe (beispielsweise deinem Führungsteam) zu überlassen, mach daraus doch eine Gemeinschaftsaufgabe und involviere dein gesamtes Team. Frage sie, welche Art von Team- und Unternehmenskultur sie gerne aufbauen möchten, und nimm dir die Ratschläge zu Herzen. Indem du dein gesamtes Team in den Prozess miteinbeziehst, schaffst du vom ersten Tag an eine Atmosphäre der Zusammenarbeit, die signalisiert, dass jeder im Unternehmen eine Stimme hat, die auch gehört wird.

Dr. Vince Repaci, der Senior Coach von LOVR Atlantic, meint dazu: „Wenn du es versäumst, aktiv eine Unternehmenskultur festzulegen, dann wird diese für dich festgelegt und könnte jeglich Zusammenarbeit zerstören. Wir bringen für gewöhnlich alle Teammitglieder an den Tisch und diskutieren bzw. entscheiden gemeinsam, welche Teamkultur wir uns wünschen und wie wir einander behandeln möchten. Und dann lassen wir das gesamte Team die Regeln unterschreiben und machen sie somit offiziell. Indem du deine Angestellten dazu befähigst, ihre eigenen Regeln und Standards aufzustellen, erhöhst du auch ihr Engagement.”

Hier sind zwei schicke Vorlagen, die du dafür nutzen kannst, die ausgearbeiteten Regeln für alle stilsicher festzuhalten und sie auch regelmäßig zu präsentieren:

03. Halte alle Teammitglieder über deine Vision und Werte auf dem Laufenden

Wenn dir auffällt, dass es deinem Team schwerfällt, zusammenzuarbeiten, dann könnte das daran liegen, dass sie nicht alle auf dem gleichen Wissensstand sind.

Laut Dr. Paul G. Schempp, dem Leiter des Sport Instruction Research Labs an der Universität von Georgia, gibt es zwei Kernelemente, die beim Aufbau von funktionierenden Teams essentiell sind – das erste: eine geteilte Vision. „Alle sollten sich darüber einig sein, was das ultimative Ziel des Teams ist”, meint er. „Oder, wie man es auch ausdrücken könnte: ‚Wenn wir in zehn Jahren darauf zurückblicken, was wir gemeinsam erreicht haben, was möchten wir sehen?’ Wenn ein Team sich hier nicht einig ist, dann kann es nicht funktionieren, weil dann jeder in eine andere Richtung läuft und man gemeinsam nicht weiterkommt.”

Das zweite Kernelement sind geteilte Werte. „Wenn alle erst mal wissen, wohin es gehen soll, gilt es noch festzulegen, was die Leitprinzipien dabei sind, um auch tatsächlich dort anzukommen. Worauf wird sich jeder willentlich einlassen? Was soll uns als Team definieren?”, meint Shempp dazu.

Wenn die Mitglieder deines Teams nicht derselben Vision und denselben Werten folgen, macht es das für sie umso schwerer, zusammenzuarbeiten – als Unternehmen ist es deshalb wichtig, diese Werte und die Vision vorab zu definieren und jeden davon in Kenntnis zu setzen.

  • Wohin soll es mit dem Unternehmen gehen?
  • Worauf arbeitest du hin?
  • Was ist der Grund dafür?
  • Was liegt dir als Unternehmen am Herzen?

Wenn du dir die Zeit dafür nimmst, diese Fragen gezielt zu beantworten, und sicherstellst, dass jeder deiner Mitarbeiter hinter deinen Antworten steht –, tust du damit einen riesigen Schritt in die richtige Richtung, um ein hocheffektives, gut zusammenarbeitendes Team aufzubauen.

Deine Mitarbeiter müssen mit deinen Werten und deiner Vision auf jeden Fall vertraut sein – aber auch deinen Kunden solltest du diese näherbringen. Hier sind zwei schicke Vorlagen für Social Media Posts, mit denen du genau das tun kannst:

04. Nutze Technologie, um dein Team zusammenzubringen

Wenn dein Team von zu Hause aus oder in verschiedenen Büros arbeitet, kann die Zusammenarbeit besonders herausfordernd sein. Herausfordernd – aber nicht unmöglich. In der heutigen technik-affinen Kultur gibt es jede Menge praktische Tools, die es einfacher machen, die Zusammenarbeiten zwischen externen Teams zu fördern – hier sind einige, die du dir definitiv ansehen solltest:

Slack

Wenn Teams am selben Ort arbeiten, dann kommt es ganz natürlich zu Unterhaltungen. Die einzelnen Mitglieder können plaudern, wenn sie sich einen Kaffee holen, schauen am Arbeitsplatz anderer vorbei, um kurz hallo zu sagen, oder treffen sich am Gang oder im Meeting. Bei externen Teams musst du diese Möglichkeiten hingegen gezielt schaffen – und hier kommt Slack ins Spiel.

Slack fördert Echtzeit-Kommunikation, Unterhaltungen und die Zusammenarbeit innerhalb deines Teams. Du kannst Kanäle für unterschiedliche Themen oder Teams anlegen (beispielsweise einen Kanal für dein Marketing-Team oder einen Kanal, um aufregende Unternehmens- und Team-News zu kommunizieren), die es einfacher machen, ein Gefühl der Kameradschaft und Zusammenarbeit zu schaffen, die im traditionellen Büro von ganz alleine entsteht.

Slack vereinfacht es zudem auch, Dokumente oder Infos zum Workflow mit anderen zu teilen. Kurzum: Hier findest du in kompakter, leicht bedienbarer Form alles, was du brauchst, um ein funktionierendes externes Team aufzubauen.

Videokonferenz-Software

„Kommunikation über Video ist extrem effektiv, um alle dazu zu bringen, aktiv engagiert zu bleiben und zusammenzuarbeiten”, meint Vertriebs- und Marekting-Strategin Amber Vilhauer, die mit einem externen Team arbeitet. „Ich persönlich nehme gerne kurze Videos auf Loom auf, um mich an mein Team zu wenden und sie somit in Richtung Erfolg zu steuern. Videos sind viel persönlicher als andere Arten der Kommunikation und helfen dabei, die Beteiligung aller möglichst hoch zu halten.”

Es gibt auch verschiedenste Möglichkeiten, wie du Videokonferenz-Software (wie etwa Zoom oder Google Hangouts) nutzen kannst, um die Zusammenarbeit deiner externen Teams zu erhöhen. Wie Vilhauer schreibt, kannst du beispielsweise Videos anstatt herkömmlicher E-Mails versenden oder aber auch Video-Meetings starten, damit dein Team von Angesicht zu Angesicht brainstormen kann. Setze zudem auch regelmäßige „virtuelle Happy Hours” auf den Kalender, damit dein Team gemeinsam entspannen und so tiefere Beziehungen aufbauen kann, die nicht unbedingt etwas mit der Arbeit selbst zu tun haben. Nutze Videokonferenz-Software also dazu, um in einem Team ein stärkeres Gefühl von Gemeinschaft zu schaffen und du wirst sehen, dass du so auch einen höheren Grad an Zusammenarbeit erzielst.

Google Drive

Teams müssen aber auch in Echtzeit gemeinsam an Projekten arbeiten können – und hierfür bietet sich Google Drive ganz besonders an. Es ermöglicht deinem Team, in Echtzeit gemeinsam an unterschiedlichen Dateien zu arbeiten – und macht es somit einfacher, bei Projekten an einem Strang zu ziehen, egal, wo sie sich örtlich befinden.

Nehmen wir beispielsweise an, dein Team arbeitet an einer Presseaussendung, um ein neues Produkt anzukündigen. Mit Google Docs können dein PR Manager in Australien und deine Marketing Managerin in den USA gleichzeitig an einem einzigen Dokument arbeiten und in Echtzeit Änderungen vornehmen, die der jeweils andere sofort sieht und kommentieren kann. So stellst du sicher, dass beide Teams ihren Input geben und alles gezielt abstimmen können.

Google Drive lässt dein Team aus aller Welt in Echtzeit miteinander an Projekten arbeiten – falls das nicht dazu beiträgt, die Zusammenarbeit in deinem Team zu fördern, dann wissen wir auch nicht, was es noch könnte.

Und hier haben wir noch eine praktische Vorlage für eine gemeinsame Präsentation für dich:

Hoch effektive Teams, die harmonisch zusammenarbeiten sind ein absolutes Must-have, um dein Unternehmen voranzubringen – und jetzt, wo du weißt, wie du so ein Team aufbaust, fehlt auch nur mehr ein letzter Schritt: selbst loszulegen. Wir wünschen dir viel Erfolg dabei, dein Team in Topform zu bringen!

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