12 aktuelle Video-Trends für YouTube, Instagram & Co.

Videos sind auf Social Media das A und O für erfolgreiche Kanäle – hier stellen wir dir 12 momentane Trends vor.

Egal, ob du als Social Media-Profi dein Produkt, deine Marke bzw. dich selbst auf YouTube, Instagram und Co. bewerben oder einfach zum Spaß Videos auf deinen Kanälen posten möchtest – wenn du möglichst viele Leute erreichen und ordentlich Eindruck hinterlassen willst, dann solltest du auch die neuesten Video-Trends kennen. Hier stellen wir dir einige davon etwas näher vor und haben auch ein paar Beispiele sowie Vorlagen für Videos, Thumbnail-Bilder & Co. zusammengesucht, damit du selbst gleich mit dem Erstellen loslegen kannst.

01. Ultrakurz-Videos statt Bilder

Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet wird immer kürzer und wer auf Social Media erfolgreich sein möchte, der sollte viel Info in kurzer Zeit aufbereiten können. Genau aus diesem Grund gibt es heutzutage kaum einen Post, der nicht von einem Bild begleitet wird – das Problem an der Sache: In der Bilderflut von Facebook, Instagram und Co. gehen einzelne Fotos oder Illustrationen schnell unter.

View this post on Instagram

 

A post shared by Canva (@canva) on

Der neueste Trend, um Posts attraktiv und auffallend zu gestalten, ist daher Ultrakurz-Videos. Im Grunde sind das GIFs bzw. Bilder, die sich bloß für wenige Sekunden – oft sogar nur eine einzige Sekunde lang – bewegen oder bei denen sich nur ein Teil des Bildes bewegt. Die Animation zieht das Auge der Social Media-Nutzer auf sich und das Bild spricht dann für sich oder motiviert dazu, den zugehörigen Text zu lesen.

Bonus-Tipp: Viele moderne Smartphones ermöglichen es dir, solche Ultrakurz-Videos direkt über die Fotofunktion aufzunehmen – beispielsweise mit der Live-Funktion am iPhone.

Mit Canva kannst du ganz einfach selbst animierte Bilder bzw. kurze Videos basteln. Hier wäre beispielsweise eine motivierende Vorlage, die du nach Belieben umgestalten kannst:

output_Re4zcS

02. Zeigen statt beschreiben

Die Zeit der ewig langen Bedienungsanleitungen, FAQs und Tipp-Artikel ist vorbei – wer heutzutage aufklären möchte, der verlässt sich auf Videos. Firmen nutzen Video-Tutorials, um ihren Kunden ihr Produkt schmackhaft zu machen oder zu erklären. Eigene YouTube-Kanäle sind oft dazu da, um Leuten Tipps und Tricks zu bestimmten Tätigkeiten zu geben (wie etwa Make-up-Tutorials, DIY-Anleitungen oder How-to-Videos). Auch Magazine und Zeitungen veröffentlichen immer mehr ihrer Artikel in zweifacher Ausfertigung: einmal zum Lesen und einmal zum Ansehen, als Audio-Beitrag mit unterstützendem Videomaterial – falls es überhaupt noch eine Variante zum reinen Lesen gibt.

Der Trend geht vom Beschreiben hin zum Zeigen – mit Videos, die in kompakter Weise, aber intuitiv und anschaulich, Inhalte vermitteln, lesen unnötig machen, und wichtige Schritte direkt vorführen, anstatt nur schriftlich festzuhalten. Videos sprechen alle Sinne an, vermitteln ein Gefühl von persönlichem Kontakt, selbst dann, wenn keiner gegeben ist, und ermöglichen Quasi-Präsentationen oder Quasi-Unterricht auf Abruf.

Bonus-Tipp: Videos, auch Tutorial-Videos, sollten prinzipiell nie länger als ca. 20 Minuten dauern – je nachdem, was genau du zeigst, können sie sogar viel kürzer sein. Solltest du ein Thema behandeln, das mehr Video-Zeit benötigt, beispielsweise ein komplettes Tutorial für ein Programm, dann strukturiere deine Inhalte in kurze Unterkapitel und behandle jedes davon in einem eigenen Video mit passendem Titel.

Hier findest du gleich eine passende Titelbild-Vorlage für dein YouTube-Video:

03. Content für Weltbürger

Einst, vor vielen Jahren, war es eine goldene Regel, Content möglichst regional zu gestalten: Unterschiedliche Werbekampagnen für jedes Land, unterschiedliche Produkte für jeden Markt, verschiedene Ansätze je nach lokalen Präferenzen und Gepflogenheiten. Bis zu einem gewissen Grad macht das alles natürlich auch heute noch Sinn – der Markt wird jedoch zunehmend globaler und es ist nicht erst einmal vorgekommen, dass eine zunächst regional geplante Kampagne plötzlich „viral“ wurde, also über das Teilen und Weiterleiten über Social Media in Windeseile zum globalen Phänomen avancierte. Immerhin sind Websiten, YouTube-Kanäle, Instagram-Accounts, etc. über die Grenzen hinaus erreichbar.

Genau aus diesem Grund legen immer mehr Content Creators – gerade wenn es um Videos geht – Wert darauf, dass ihre Inhalte auch möglichst global nutzbar sind: Untertitel in Englisch oder Videos, die in englischer Sprache aufgenommen werden (und mit verschiedenen Untertiteln versehen werden); Themen, die die gesamte Welt betreffen (das kann von politischen Themen bis hin zu Make-up und Videospielen wirklich alles sein); Hinweise auf regionale Unterschiede oder gar Content, der sich rein auf Bilder und Gesten verlässt, sind nur einige Beispiele, wie dies praktisch umgesetzt wird.

Mache auch dein Video allen zugänglich. Hier wäre eine schlichte YouTube-Thumbnail-Vorlage, die du dafür nach Belieben umgestalten kannst:

04. Grün ist in

Spätestens seitdem Fridays for Future und Greta Thunberg in aller Munde sind, ist es nicht mehr von der Hand zu weisen: Die Themen Klima und Umwelt sind relevant wie nie und schlagen große Wellen. Da verwundert es auch nicht, dass Videos zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz aktuell besonders gerne produziert und gesehen werden. Von Erklärungsvideos und Tipps, wie man im täglichen Leben Energie und Ressourcen sparen kann, über Rezepte oder Produktempfehlungen für ein vegetarisches oder sogar veganes Leben bis hin zu Infos dahingehend, welche Firmen und Marken sich voll auf Grün eingestellt haben und besonders rücksichtsvoll mit unserem Planeten umgehen, ist alles mit dabei.

Der Trend geht dabei aber nicht nur in Richtung Aufklärungsvideos und Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz, sondern auch dahingehend, Berichterstattung abseits von Klima-Themen nachhaltig und umweltschonend zu gestalten. Nachrichten werden beispielsweise direkt auf dem Smartphone bereitgestellt – etwa als Online-Artikel oder Video, anstatt in einer Papierzeitung. Oder das Papier wird besonders umweltschonend produziert.

Mit Canva kannst du ganz einfach deine eigenen Filme dank Video-Vorlagen schick präsentieren und einen passenden Thumbnail dazu basteln. Wie wäre es mit diesem hier: 

05. Vlogging

Wie jetzt? Vlogging ist doch schon seit Jahren ein Trend? Das stimmt natürlich, aber wir sprechen nicht von Vlogs von dezidierten YouTubern oder Technikfreunden, sondern von Vlogs, die Marken, Produkte und sogar Personen in Szene setzen sollen. Mit der fortschreitenden Zugänglichkeit zu super einfacher und intuitiver Software für die Videoerstellung und -bearbeitung wird es auch immer simpler, eigene Vlogs – oder Video Logs – aufzunehmen und in Windeseile zu posten.

Du bist also gerade beim Planen deines neuen Produkts und möchtest deine Konzeptzeichnungen oder den ersten Blick auf einen Prototypen zeigen? Mach einen Vlog daraus! Du bist Schauspielerin, Sänger oder Modell und möchtest deinen Fans ein paar persönliche Einblicke in deinen Tagesablauf geben? Mach einen Vlog daraus! Diese kleinen Blicke hinter die Kulissen sind für deine Follower ganz besonders interessant und geben ihnen das Gefühl, nicht bloß Kunden zu sein, sondern Teil deines inneren Kreises.

Arbeitest du bereits an einem eigenen Vlog-Konzept? Dann haben wir hier schon eine schicke Vorlage für deinen YouTube-Channel: 

06. Shopping-Videos

Wer in letzter Zeit mal auf Instagram unterwegs war oder auf YouTube Videos mit Sponsoring geschaut hat, dem ist dieser Trend hier vielleicht schon selbst aufgefallen: Immer mehr Videos ermöglichen es den Zuschauern, die Produkte, Marken und sonstigen Dinge, die im eigentlichen Film gezeigt werden, per einfachem Klick oder „Wischen nach oben“ direkt zu erwerben.

View this post on Instagram

 

A post shared by The Papergang (@thepapergang) on

Diese Shopping-Videos stellen für dich als Content Creator eine tolle Möglichkeit dar, deine Werbung direkt in Verkäufe umzusetzen, und haben für deine Zuschauer gleichzeitig den Vorteil, dass sich diese bei Interesse nicht erst umständlich durch deine Bio, Links oder einen Webshop klicken müssen. Win-win also!

Planst du auch schon deinen ersten Sale oder möchtest du deine Produkte in Form einer Instagram-Story in Szene setzen? Wie wärs dann mit dieser schicken Vorlage hier:

07. Hin zum Hochformat

Browsen am PC war gestern, heutzutage regieren die Smartphones – und weil die Bildschirme dieser nun mal vornehmlich im Hochformat verwendet werden, haben sich auch die Formate entsprechend angepasst.

View this post on Instagram

 

A post shared by Stylist Magazine (@stylistmagazine) on

Wer im Jahr 2020 erfolgreich seine Videos an das Publikum bringen möchte, der nimmt diese deshalb am besten gleich im Hochformat auf – oder zumindest im quadratischen Format, sodass sie sowohl im Portrait- wie auch im Landscape-Modus gut aussehen.

Hier wäre gleich eine schicke Pinterest-Video-Vorlage im Hochformat, die du für dein eigenes Video schnell umgestalten kannst:

08. Live-Videos von Events

Was ist besser, als nur über coole Events zu lesen? Richtig! Live mit dabei zu sein! Dank Live-Videos können Bands, Conventions, Theater und mehr ihrem Publikum nicht nur schriftlich Lust darauf machen, selbst an einer Show teilzunehmen, sondern ihnen die Atmosphäre hautnah, live und ungefiltert direkt ins Wohnzimmer bringen.

Aber auch, wenn du als Magazin auf Veranstaltungen bist, um von dort zu berichten, Hintergrund-Eindrücke vermitteln oder einfach ein paar Einblicke in dein tägliches Leben bieten möchtest, bieten sich Live-Videos bzw. Story-Updates perfekt an. Näher dran an deinen Kunden, Fans und Zuschauern kannst du kaum sein.

Nach dem Live-Video kannst du auch Teile des Videos als Social Media Post interaktiv aufbereiten. Wie wäre es zum Beispiel mit dieser knalligen Vorlage hier:

output_Re4zcS

09. 360-Grad- und VR-Videos

Bist du schon mal mitten im Weltall geschwebt und hast auf die Erde, den Mars oder sogar Pluto hinab geschaut? Oder bist den Mount Everest hochgeklettert? Oder in bester Parcours-Manier durch die Großstadt gesprungen? Dank neuer Technologien kannst du dies seit einiger Zeit alles tun – und das, ohne auch nur dein Wohnzimmer zu verlassen. 360-Grad- und Virtual-Reality-Videos machen es möglich!

Egal, ob Reiseblogger, Extremsportler, Entertainment-Anbieter oder sogar die NASA und ESA – sie alle stellen immer öfter Rundum-Videos zur Verfügung, die du dir dann entweder durch das Schwenken eines Smartphones oder – noch viel eindrucksvoll – durch eine VR-Brille anschauen kannst, um dich mitten ins Geschehen versetzen zu lassen.

Gestalte für dein 360-Grad-Video auch ein schönes Intro-Bild, um sofort Aufmerksamkeit zu erregen. Hier wäre eine schicke Thumbnail-Vorlage dafür:

10. Weg von Hashtags, hin zu Keywords

Wer auf Social Media – vor allem auf Instagram und Twitter – nach bestimmten Themen suchen möchte, der sucht am besten nach Hashtags. Hashtags haben allerdings ein paar gröbere Nachteile: Zum einen sieht es einfach nicht schön aus, wenn unter einem Post eine endlos lange Reihe an #-Ausdrücken steht, zum anderen tragen sie in der riesigen Flut an Posts mit unzähligen Hashtags aber auch bloß bedingt dazu bei, dass deine Posts auch tatsächlich so oft wie möglich gefunden werden.

Besonders ineffektiv werden Hashtags dann, wenn sie falsch, übermäßig oft oder zu allgemein gehalten werden. Man denke dabei an Ausdrücke wie #instagood, #friends, #happy, #hair, #food oder #travel. All diese Ausdrücke können zu einer Unzahl an Beiträgen aus allen möglichen Bereichen führen. Genau aus diesen Gründen geht der Trend seit einiger Zeit weg von Hashtags hin zu Schlüsselwörtern in der Beschreibung, die zudem auch von Google und anderen Suchmaschinen aufgegriffen werden. Somit werden deine geposteten Videos auf YouTube, Instagram und Co. auch wirklich von jenen Leuten gefunden, die nach entsprechenden Inhalten suchen.

Verwende am besten auch deine Keywords direkt im Thumbnail deines Videos. Diese schlichte Vorlage hier macht es vor:

11. Story-Videos bleiben

Egal ob auf Instagram, Facebook oder Whatsapp – Stories sind wohl aktuell der größte Social Media Trend, der auch zu bleiben scheint. Der größte Unterschied zu herkömmlichen Posts ist dabei, dass diese meist nicht dauerhaft in deiner Timeline zu finden sind, sondern nach einiger Zeit wieder verschwinden – also eine Art Momentaufnahme präsentieren, die auch nur im „Moment“ (üblicherweise für 24 Stunden, also einen Tag lang) von deinen Followern, Freunden und Fans angesehen werden können.

Screenshot-Canva

Stories haben den Vorteil, dass du sie aus mehreren Elementen zusammenstellen kannst, von Bildern und kurzen Videoclips mit oder ohne Sound über (wahlweise animierte) Sticker und kurze Texte bis hin zu Umfragen, Location-Markern, Links und mehr. Du kannst hier also viel Info auf niedliche, ansprechende und interaktive Weise an dein Publikum bringen. Zudem sind Stories aber auch sehr sichtbar: Während die restlichen Posts nach und nach immer weiter nach unten in der Timeline rutschen, bleiben Stories immer ganz oben und sind das Erste, das Nutzer sehen, wenn sie ihre Instagram- und Facebook-Accounts checken. Viele Content Creators nutzen Stories deshalb auch, um neue Posts zu bewerben, besondere Neuigkeiten prominent zu präsentieren oder Ankündigungen zu machen.

Involviere am besten auch regelmäßig deine Follower, etwa in dem sie dir Fragen stellen können, die du dann in deinen nächsten Stories oder Posts beantwortest. Hier wäre eine passende Instagram Story-Vorlage dafür:

12. Stumme Filmchen & Zugänglichkeit

Gehörst du auch zu jenen Leuten, die Videos auf FB, Instagram und Co. prinzipiell auf stumm geschalten haben und nur dann den Ton aufdrehen, wenn das Video so richtig spannend aussieht oder der Ton notwendig ist? Falls ja, dann fällt es dir wohl nicht schwer, zu verstehen, warum es ebenso ein aktueller Video-Trend ist, Filmchen so zu produzieren, dass diese auch ganz ohne Sound konsumiert, verstanden und genossen werden können. Dies macht Videos auch einer breiteren Zielgruppe zugänglich, denn nicht jeder kann Ton immer gut verstehen, und auch Sprachbarrieren werden so viel leichter überwunden.

Einige Techniken dafür sind beispielsweise, Bilder statt Worte sprechen zu lassen oder auch fixe Untertitel einzubauen. Ist Sound hingegen unbedingt notwendig, folgt oft der Hinweis „Unbedingt den Ton anmachen!“, um sicherzustellen, dass auch niemand etwas verpasst. Wenn du demnächst also selbst Videos postest, achte darauf, wie sie ohne Ton wirken – so tust du nicht nur dir selbst einen Gefallen, sondern auch all jenen, die Instagram und Co. lieber stumm (vielleicht unterwegs) genießen, sowie jenen, die Geräusche nicht oder nur kaum wahrnehmen können.

Mache schon im Titelbild deines Videos ganz klar deutlich, worum es geht, damit deine Zuseher sich auch ohne gesprochene Worte sofort zurechtfinden:

Na, wie viele dieser Trends waren dir bereits bekannt? Gibt es einen darunter, der dich besonders überrascht hat – oder gleich mehrere? Falls du dich jetzt sofort selbst daran machen möchtest, coole Videos zu erstellen, dann schau dich doch in unserem Design-Tool um und hol dir Hilfe mit Vorlagen, Hintergründen, Formaten, Textbausteinen, lustigen animierten Stickern und mehr!

Deine Geheimwaffe für beeindruckende Designs