So erstellst du einen erfolgreichen Instagram Post

Egal, ob du als Fotograf oder anderweitig kreatives Unternehmen auf Instagram unterwegs bist – wir zeigen dir, wie deine Instagram Posts zum Erfolg werden.

Wenn es darum geht, deine Fotos oder deine Produkte vorzustellen, dann bietet sich kaum ein Kanal besser dafür an als das visuell orientierte Instagram. Auf der Plattform kannst du deine Werke präsentieren, Interesse aufbauen, dich mit anderen Fotografen und Kreativen verbinden, potenzielle Kunden finden und Feedback erhalten, um deine Fähigkeiten weiter zu verbessern.

Hier haben wir 12 Tipps für dich, wie du deine Fotos und Werke auf Instagram wie ein Social Media-Profi präsentierst.

01. Finde deine Nische

Sieh Instagram als eine Online-Plattform, auf der du den Stil und Look deiner Marke finden und weiterentwickeln kannst. Nutze deinen Feed als Portfolio, das sich rund um einen bestimmten Aspekt deiner Arbeit dreht. Das könnte beispielsweise ein bestimmtes Thema sein (etwa Architektur, Reisen, Kulinarik, Mode, Leute oder Sport) oder aber auch ein bestimmter Fotografie- oder Kunststil (etwa Schwarz/Weiß, Film oder Minimalismus).

Deine Follower erwarten, in deinem Feed einen einheitlichen Stil oder ein Thema mit rotem Faden zu finden – etwas, das ihnen durchwegs gefällt und das sie zum regelmäßigen Zurückkommen bewegt. Instagram User landen auf die eine oder andere Art auf deinem Profil und entscheiden dann, ob sie dir folgen sollen oder nicht. Sie treffen diese Entscheidung meist auf der Grundlage deiner letzten neun Bilder. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dafür sorgst, dass die letzten Bilder deines Profils immer das repräsentieren, wofür du als Fotograf oder Künstler stehst, sodass du eine Followerschaft entsprechend aufbauen kannst.

02. Poste deine besten Arbeiten

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Yay for sharing a roof!

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Sieh deinen Instagram Feed als eine Art Highlight-Show deines Portfolios und poste deine besten Bilder. Umso besser deine Fotografie oder Kunst mit der Zeit wird (sowohl in Sachen Professionalität als auch bezüglich des Online-Auftritts), desto mehr musst du auch darauf achten, dass jeder Post seinen eigenen „Wow“-Faktor mitbringt und sich dennoch in das große Ganze deines Profils einfügt. Indem du für eine einheitliche Ästhetik sorgst – über ein gemeinsames Thema, eine einheitliche Farbpalette oder einen eindeutig erkennbaren Stil –, machst du Besucher zu engagierten Followern.

Solltest du mehrere Fotos von einem einzigen Shooting oder mehrere Bilder aus einer Serie posten, nutze dazu am besten die Multi-Bild-Funktion, sodass nur ein einziges Bild in deinem Feed angezeigt wird, deine Follower aber dennoch alle Werke ansehen können, wenn sie möchten.

03. Verleih deinem Profil einen persönlichen Touch

Dein Instagram Feed kann auch als eine Art Tagebuch deiner Werke dienen, oder als Möglichkeit, deinen Followern zu zeigen, was hinter der Kulisse passiert. Gib deinen Fans hin und wieder Einblicke in deinen kreativen Prozess, beispielsweise mit Work-in-progress-Bildern oder Behind-the-scenes-Fotos von deinen Shootings. Alternativ kannst du auch wichtige Ereignisse in deinem Leben behandeln oder interessante Schnappschüsse aus deinem Alltag posten. Versuche dich dabei an die 80/20-Regel zu halten: 80 Prozent deiner Posts sollten sich mit deinen Fotos oder deiner Kunst beschäftigen, während die 20 verbleibenden Prozent für Persönliches oder Blicke hinter die Kulisse verwendet werden können.

Wenn du dich von einer persönlicheren Seite zeigen möchtest, dann kannst du auch einen zweiten Account speziell dafür einrichten oder die Instagram Story-Funktion dazu nutzen. Instagram Stories sind auch eine tolle Option, um mehr Interaktion mit deinen Followern zu erzielen.

Hier findest du eine passende Instagram Story-Vorlage, die du für deine Follower gestalten kannst:

04. Tausche Smartphone gegen Kamera

Natürlich meinen wir damit nicht, dass du nicht vom Handy aus posten solltest, aber wenn es darum geht, gute Fotos zu machen, baue lieber auf professionelles Equipment. Wenn du eine DSLR- oder spiegellose Kamera verwendest, kannst du qualitativ sehr hochwertige Bilder aufnehmen und hast zudem viel Kontrolle darüber, wie das Bild im Endeffekt aussehen wird. Du kannst den Fokus anpassen, die Bildtiefe beeinflussen, die Belichtungszeit festlegen und auch verschiedene Linsen für verschiedene Aufnahmesituationen nutzen. DSLRs sind zudem auch viel besser für Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen oder für Bilder, die Zoom nutzen, geeignet.

Verlass dich zudem nicht nur auf die vorgegebenen Instagram Filter, sondern nutze ein Bildbearbeitungsprogramm, um Dinge wie Lichtstimmung, Schatten, Winkel oder Schärfe anzupassen. Wenn du im RAW-Format fotografierst, hast du beim Editieren die meiste Kontrolle und bist am flexibelsten, da RAW-Fotos viel mehr Detailgrad aufweisen als beispielsweise JPEGs.

05. Poste mit Strategie

Qualität vor Quantität – poste regelmäßig, aber nicht zu oft. Relevanter, qualitativ hochwertiger Content wird bei deinen Followern besser ankommen als häufige mittelmäßige Posts. Am besten erstellst du einen Posting-Plan oder legst dich auf fixe Posting-Tage fest, um für Regelmäßigkeit zu sorgen und überdies eine Art Community auf Instagram aufzubauen, die idealerweise zu den entsprechenden Zeiten bereits auf neue Inhalte von dir wartet.

Die meisten User scrollen übrigens morgens durch ihre Newsfeeds. Abhängig davon, wo auf der Welt du lebst bzw. welche Zeitzone du vorwiegend ansprechen möchtest, solltest du also morgens oder zu bestimmten Tageszeiten posten, um mehr User-Interaktionen zu erzielen. Studien zeigen zudem, dass Sonntag der Tag mit den durchschnittlich meisten Interaktionen ist.

06. Schreibe kreative Begleittexte

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Wenn Matcha- und Blue Spirulina-Parfait basierend auf Seidentofu, Kokos-Chia-Pudding, Speculaas-Fat-Balls, Joghurt-Eiskrem-Täfelchen, Pistazien, Schoki, Blütenpollen und Kornblumenblüten in einer Liaison miteinander verschmelzen, so passieren magische Dinge im Mund. 🍵🌀🥥🥣 Gehabt euch wohl, Ihr Kinnings und genießt den Sonntagabend! ッ •••••••••••••••••••••• When matcha parfait and blue spirulina parfait based on silken tofu, coconut chia pudding, speculaas fat balls, little yoghurt ice cream bars, pistachios, chocolate, bee pollen and cornflower petals melt together in a liaison, magical things will happen in your mouth! 🍵🌀🥥🥣 Hope you peeps und buds all enjoying the Sunday! ッ ∘ ∘ ∘ ∘ ∘ #breakfastcriminals #paleotreats #blissballs #deliciouslyhealthysweets #paleodessert #paleobreakfast #smoothiebowls #smoothielover #smoothielove #smoothietime #smoothieporn #smoothielife #rawtreats #vegantreats #rawsweets #healthytreat #veganfoodspot #breakfastinspo #veganvultures #veganzone #breakfastbowl #veganinspiration #breakfastlovers #breakfastporn #veganbreakfast #healthybreakfast #veganbowl #smoothiebowl #matchaaddict #matchalove

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Die meisten Instagram-User tendieren dazu, eher ein Like oder einen Kommentar zu hinterlassen, wenn das entsprechende Bild oder Video von einem interessanten Text begleitet wird. Sei also auch bei den Texten kreativ und erzähle deinen Followern eine Geschichte oder gib ihnen Einblicke in die Gefühle, die du selbst bei dem geposteten Foto oder Werk empfindest. Gib ihnen etwas, das sie geistig und/oder emotional mit dem Bild verbindet, um authentische Reaktionen zu erzeugen.

Bildtexte sind zudem eine tolle Möglichkeit, deine Beiträge persönlicher zu gestalten und ihnen so generell mehr Emotion zu verleihen, was wiederum auch deine User dazu bringen wird, emotionaler zu reagieren.

07. Verwende Hashtags (kreativ)

Hashtags sind ein weiterer, effektiver Weg, um deine Post-Interaktionen zu steigern und relevante neue Follower zu finden. Verwende spezifische, beliebte, aber vor allem auch passende Hashtags, um deine Reichweite zu vergrößern. Nachdem User nun auch Hashtags folgen können, ist die Verwendung dieser sogar noch wichtiger geworden. Einige mögliche Hashtags sind der Ort, an dem ein Foto aufgenommen wurde, das allgemeine Thema des Werks, das du postest, (bekannte) Kunden- und Markennamen, Unternehmen oder auch das Equipment/die Marken, das/die du verwendest, um deine Werke zu schaffen. Und natürlich kannst du auch eigene Hashtags kreieren, um deine Bilder und dich zu bewerben.

Prinzipiell gibt es keine wirkliche Regel, wie viele Hashtags du verwenden solltest, zu viele Hashtags sehen aber gerade nach kurzen Texten nicht sehr hübsch aus. Das aktuelle Maximum pro Beitrag liegt bei 30 Hashtags, achte aber in jedem Fall auch hier darauf, Qualität vor Quantität zu stellen und dass alle Hashtags, die du auswählst, auch wirklich relevant für dein Post sind bzw. die Zielgruppe ansprechen, die du auch wirklich erreichen möchtest.

Du kannst auch hin und wieder, deinen eigenen Hashtag, oder Hashtags für spezielle Aktionen, gleich im Bild promoten. Hier wäre eine passende Vorlage dazu:

08. Schaffe eine Community

Bei einer relevanten Community geht es um Interaktion, nicht bloß Zahlen. Such dir auf Instagram andere Fotografen oder Künstler, die du selbst bewunderst, folge ihnen und like bzw. kommentiere ihre Beiträge – vermutlich werden sie den Gefallen erwidern.

Du kannst natürlich auch eine Community rund um dein generelles Kunst-Thema aufbauen. Wenn du beispielsweise Architektur-Fotograf bist, dann folge Architektur-bezogenen Instagram-Accounts, wenn du Modedesigner bist, folge Modemarken, Modefotografen und anderen Designern. Auf diese Weise kannst du networken und setzt deinen Namen gleichzeitig direkt vor die Nase potenzieller Kunden und Fans.

09. Antworte auf Kommentare

Der Instagram-Algorithmus definiert Posts mit viel Interaktion (also solche Beiträge, die viele Likes und Kommentare erhalten) als qualitativ hochwertigen, ansprechenden Content, den die User gerne sehen – insofern gibt es kaum etwas Besseres für dich als viele Kommentare unter deinen Bildern. Posts, die schon kurz nach ihrer Veröffentlichung viel Interaktion bekommen, werden übrigens noch häufiger an User ausgeliefert.

Nimm dir deshalb auf jeden Fall die Zeit, auf die Kommentare deiner Follower einzugehen. Antworte auf ihre Komplimente (oder auch respektvolle Kritik), beantworte ihre Fragen, zeige, dass du ihre Reaktionen zu schätzen weißt, und danke ihnen für die Zeit, die sie sich nehmen, um deine Werke anzuschauen und zu kommentieren. Das ist nicht nur höflich, sondern auch eine tolle Möglichkeit, um Feedback zu erhalten. Abschließend erwidere die Geste doch und interagiere auch mit ihren Beiträgen.

10. Markiere Kunden, Unternehmen und andere User

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Interagiere mit anderen Instagram-Nutzern, indem du Kunden, deren Auftragsarbeiten du postest, Unternehmen, die du selbst bewunderst oder deren Produkte du nutzt, sowie andere User, die dich beispielsweise inspiriert haben, taggst. Natürlich kannst du auch Shooting-Locations wie Restaurants oder Cafés taggen, oder Mitarbeiter wie Models und Video-Cutter, Co-Artists, mit denen du zusammengearbeitet hast, sowie befreundete Fotografen und Künstler. Deine Tags werden von all diesen Leuten gesehen und deine Beiträge womöglich sogar auf deren Profilen geteilt – allesamt Dinge, die dafür sorgen, dass deine Reichweite weiter steigt und deine Community wächst.

11. Suche nach Instagram-Hubs

Hubs sind Instagram-Accounts, die die Bilder und Beiträge anderer User kuratieren und teilen – fast wie eine digitale Galerie. Diese Konten teilen üblicherweise ausschließlich Beiträge zu bestimmten Themen, die von Fotografie über Farbpaletten bis hin zu wirklich jedem erdenklichen anderen Thema reichen.

Finde für dich relevante Hubs, folge ihnen, interagiere mit ihnen, verwende ihre spezifischen Hashtags und hoffe, dass sie dich in naher Zukunft featuren. Wenn du Glück hast, bekommst du so einen riesigen Reichweite-Boost und jede Menge neue Follower.

12. Maximiere dein Instagram-Profil

Erstelle ein Profil, das dich als professionelle/n Künstler/in darstellt und deine Marke von ganz alleine bewirbt. Wähle einen Konto-Namen, der sofort erkennbar und einfach zu merken ist, und nutze den selben Namen, soweit möglich, für all deine Social Media-Kanäle. Füge ein Profilbild hinzu, das dich und deine Marke definiert – beispielsweise ein Bild von dir oder eines repräsentativen Werks von dir.

Schreibe auch einen Bio-Text, der klarmacht, wo deine Stärken liegen und von wo aus du arbeitest. Mach es Leuten einfach, dich zu finden und mit dir in Kontakt zu treten – auch abseits von Instagram –, indem du zusätzlich Kontaktdaten bzw. einen Link zu deiner Website angibst.

Letzten Endes gilt jedoch einmal mehr: Qualität vor Quantität – wie immer, wenn es um Instagram geht. Uploade deine besten Bilder, leg dir eine passende Posting-Strategie zurecht, interagiere mit anderen und lehn dich zurück und sieh dabei zu, wie dein Profil mehr und mehr Leute in den Bann zieht.

Na, alles klar? Dann nichts wie ran ans Gestalten deines eigenen Instagram-Accounts. Wenn du für den Anfang ein paar Vorlagen brauchst oder dich einfach ein wenig inspirieren lassen möchtest, dann schau doch im Canva Design-Tool vorbei und erstelle schnell und unkompliziert deine ersten Beiträge!

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