So bleibt dein Geschäft bei Veränderungen anpassungsfähig

Veränderungen sind nicht immer einfach, können aber auch neue Möglichkeiten mit sich bringen. Wir haben hier ein paar Ansätze, wie du dein Unternehmen in schwierigen Zeiten anpassen könntest.

Veränderungen sind ein Teil unseres Lebens und wie wir diese meistern, hängt oft davon ab, wie anpassbar wir und unsere Projekte sind. Oft bringen uns äußere Umstände sogar zu Anpassungen, die gar nicht besser für uns hätten sein können. Im folgenden Artikel haben wir ein paar Ideen für dich gesammelt, wie du die Anpassungsfähigkeit deines Geschäftes in einer sich immer wandelnden digitalisierten Welt steigerst.

Was ist Anpassungsfähigkeit?

Anpassungsfähigkeit ist, bei Definition, die Eigenschaft, sich an neue Gegebßenheiten anpassen zu können, sowie die Fähigkeit, sich auf einen neuen Nutzen oder Zweck einzustellen. Vor beinahe zehn Jahren nannte das Harvard Business Review diese Fähigkeit „den neuen kompetitiven Vorteil” und in der heutigen, schnelllebigen wirtschaftlichen Landschaft, ist Anpassungsfähigkeit für kleine Unternehmen wichtiger denn je. Doch was gehört genau dazu?

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Eine flexible Geschäftsidee

Während größere Unternehmen, die vielleicht träge und festgefahren sind, auf Unvorhersehbares starr reagieren und der Zukunft düster entgegenblicken, können sich kleinere Firmen oft weitaus flexibler positionieren und sich bei Bedarf rascher nach neuen Wachstums- und Absatzmöglichkeiten umsehen. Wie bei so vielen Dingen hängt die Fähigkeit eines Unternehmens, sich an Veränderungen anzupassen, oft in erster Linie von der Einstellung des Besitzers ab. Ein paar wichtige Aspekte sind dabei die Folgenden:

Fließende Konzepte

Schlaue Unternehmer scheuen nicht davor zurück, bei Bedarf ihr Geschäftsmodell zu verändern sowie ihre Vorgänge und Strategien an neue Trends und Bedürfnisse anzupassen. Hinzu kommt, dass erfolgreiche Firmen meist auch auf fließende Mitarbeiterstrukturen (mehr Eigenverantwortung, weniger überholte Bürokratie) sowie Workflow Software (wie beispielsweise Slack und Trello) bauen.

Neugier

Sokrates wusste, wovon er spricht, als er mehr oder weniger sagte, dass wahres Wissen darin existiert, zu wissen, dass man nichts weiß. Anpassungsfähige Unternehmer sind leidenschaftlich neugierig, immer offen dafür, Neues zu lernen, und erpicht, ihre Stärken und Fähigkeiten auszubauen.

Lösungsorientiertheit

Flexible Unternehmer wollen von „nicht möglich” nichts hören. Wenn Probleme auftauchen, geben sie nicht klein bei, sondern bleiben optimistisch und lösungsorientiert, immer bereit dazu, in neuen Bahnen zu denken und Hindernisse sowie Herausforderungen von allen Seiten in Angriff zu nehmen.

Wenn sie sich auf Neuland wiederfinden oder sich ungewissen Umständen gegenübersehen, fragen sich anpassbare Unternehmer: Wie kann ich mit meinen Kunden in Verbindung bleiben und welchen Mehrwert kann ich ihnen bieten?

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10 Wege, wie du dein Kleinunternehmen gezielt anpassen kannst

Nach der Theorie haben wir hier nun zehn praktische Tipps für dich, wie du dein eigenes Kleinunternehmen an neue Gegebenheiten anpassen und so auch unvorhersehbare Herausforderungen und Probleme erfolgreich meistern kannst.

01. Schaffe breit gefächerte Einnahmequellen

Ein beständiges Unternehmen hat üblicherweise mehr als nur einen einzigen Weg, um Geld einzunehmen und, idealerweise, Einnahmequellen, die sich mit wenig bis keinem Aufwand erhalten lassen. Einkünfte dieser Art (genannt „passive Einkünfte”) können durch Provisionen, Affiliate Marketing, Werbeflächen oder Abo-Mitgliedschaften erzeugt werden. Wenn du eigene Fertigkeiten teilen kannst, dann können zudem auch Dinge wie von dir verfasste E-Books oder Online-Kurse Einnahmen generieren, während du wörtlich schläfst (und ist das nicht traumhaft?).

Hier wären beispielsweise zwei Vorlagen für Buch-Cover, die du für dein eigenes E-Kochbuch nutzen könntest:

02. Streame Live-Events

Beschränke deine Reichweite nicht durch die Vorgaben von Zeit und Raum, sondern setz dich stattdessen mithilfe von Streaming-Services über diese hinweg. Plattformen wie YouTube, Twitch, TikTok, Instagram Live bzw. Facebook Live ermöglichen es deinen Followern und Fans, jederzeit und von überall aus auf deine Events, Seminare, Workshops, Fitness-Stunden, Lesungen, Konzerte, Konferenzen und was du sonst noch so alles online anbieten möchtest, zuzugreifen. Stelle deine Live-Videos nach Abschluss als simple Videos online, damit sie auch alle, die nicht live dabei sind, anschauen können, und füge dem Post bzw. der Beschreibung auch Links bei, beispielsweise zu deinem Webshop, deinem Portfolio, deiner Patreon-Seite oder deinem Ko-fi-Account, um so direkte Umsätze zu generieren und neue Kunden zu gewinnen.

03. Triff Klienten via Videokonferenz

Dank Videokonferenz-Software wie etwa Zoom, Google Hangouts oder Skype, müssen Treffen heutzutage nicht mehr unbedingt persönlich stattfinden. Egal, ob du Beratungsgespräche anbietest, als persönlicher Trainer oder Business Coach tätig bist, Musik unterrichtest oder sonstige Seminare und Workshops abhältst, deine Klienten via Video Call zu treffen, macht euch beiden das Leben einfacher und deinen Service effizienter denn je. Dasselbe gilt natürlich auch für Meetings mit Kollegen und Mitarbeitern. Zudem ermöglichen es dir Videokonferenzen, deinen Kundenkreis und Wirkungsbereich zu erweitern.

Für besonders eindrucksvolle Videokonferenzen kannst du deine Zoom-Meetings mit schönen virtuellen Hintergründen aufpeppen – beispielsweise diesen beiden hier:

04. Führe Produkte zum Mitnehmen ein bzw. bewirb diese

Insbesondere Speisen und Getränke profitieren von der Option „zum Mitnehmen”, auch dann, wenn es sich nicht um das klassische Restaurant-Abendessen oder den Coffee-to-go handelt: Packe diverse Lebensmittel in hübsche Körbchen für ein Picknick zu Hause und biete Abholservices an, damit Kunden möglichst wenig Zeit in deinem Laden verbringen müssen, sondern stattdessen vorbestellte Waren einfach nur in wenigen Minuten bereits fertig verpackt aufsammeln können. Oder mache aus deinen Waren kleine Erlebnisse, in dem du beispielsweise Zutaten als fix-fertige Rezept-Pakete mit bereits abgewogenen Zutaten verkaufst. Vorgekochte Mahlzeiten könnten zudem daheim aufgewärmt und serviert werden oder eine Tüte mit Kaffeebohnen könnte mit einer Anleitung zum Brauen von leckerem Kaffee kommen… die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Für einen besseren Überblick über deine Produkte kannst du jedes davon mit einem hübschen, aussagekräftigen Etikett versehen. Hier findest du passende Vorlagen dafür:

05. Liefere deine Produkte an Kunden

Apps und Websites wie Lieferando ermöglichen es Restaurants, Bars und Cafés schon länger, ihr Angebot auch außerhalb ihrer Geschäfte anzubieten – aber auch Unternehmen in anderen Sparten – beispielsweise Friseure (wir denken hierbei an personalisierbare Färbe-Packungen), Buchläden, Automobil-Geschäfte oder Schönheitssalons (Spa-Produkte für daheim, …) – liefern immer öfter nach Hause. Wenn dein Lieferumfang relativ klein ist, kannst du dir überlegen, dich mit Mit-Unternehmern zusammenzuschließen, damit ihr euch die Kosten für den Lieferservice bzw. die Lieferkraft teilen könnt. So könnten auch neue Produkte oder Produktgruppen entstehen.

Mithilfe von Social Media Posts kannst du potenzielle Kunden darauf aufmerksam machen, dass sie sich deine Waren auch bequem nach Hause bringen lassen können. Hier haben wir ein paar hilfreiche Vorlagen dazu für dich:

06. Wage dich in den Online-Handel vor

Egal, was du verkaufen möchtest, es hilft immer, wenn deine potenziellen Kunden deine Produkte auch online finden, sich im Internet darüber informieren und sie im Idealfall auch gleich über deinen Webshop kaufen können. Wenn dein Unternehmen keine eigene Website hat, dann erstelle eine bzw. lasse eine erstellen. Wenn man auf deiner Website nicht einkaufen kann, füge die Option hinzu. Und wenn das alles viel zu kompliziert für dich klingt, dann nutze für dein Unternehmen einfach bestehende Webstores bzw. Online-Marktplätze wie Shopify oder Etsy.

07. Automatisiere, was geht

Automatisierungen ermöglichen es dir, mehr Arbeit mit weniger Ressourcen zu erledigen, was bedeutet: höherer Output, verbesserte Effizienz und niedrigere Kosten. Wenn du dir darüber Gedanken machst, welche Bereiche deines Unternehmens du mit automatisierten Prozessen verbessern könntest, wirf zu allererst einen Blick auf all jene Abläufe, die besonders mühsam oder zeitintensiv sind und mach dich auf die Suche nach Technologien, die sie dir abnehmen oder sie zumindest vereinfachen bzw. beschleunigen könnten. Bereiche, in denen üblicherweise besonders viel Potenzial für Automatisierung herrscht, sind etwa deine Verkaufsprozesse, die Mitarbeitereinteilung, deine Terminvergabe, deine Waren- und Lagererfassung, deine Rechnungslegung, dein Warenversand, dein Kundenservice sowie dein digitales Marketing.

Um Letzteres zu automatisieren, kannst du beispielsweise Newsletter einsetzen und deine Social Media Follower dann mittels ansprechender Designs wie diesen hier dazu einladen:

08. Triff flexible Marketing-Entscheidungen

Ein anpassbares Unternehmen braucht eine Marketing-Strategie, die mit der Grazie einer Prima Ballerina um neue Gegebenheiten herumtänzeln kann. Beobachte deshalb alle Trends und Themen, die deinen Zielmarkt betreffen, und reagiere bei Neuerungen (möglichst flott) mit relevanten Inhalten. Präsentiere diese Inhalte zudem dort, wo deine Zielgruppe ihre meiste Zeit verbringt (ein kleiner Tipp: 83% aller Videos online werden auf YouTube angesehen), und bereite dich darauf vor, deinen potenziellen Kunden bei Bedarf auch auf neue Plattformen zu folgen.

Falls du deinen YouTube-Kanal ein wenig optisch aufbessern möchtest, dann findest du hier ein Vorlagen für schicke Thumbnails:

09. Halte deine Kunden am Laufenden

Möchtest du einen Kundenstamm aufbauen, der dich und dein Unternehmen bzw. deine Marke langfristig loyal unterstützt? Dann darf die richtige Kommunikation dabei auf keinen Fall fehlen. Wann immer du Änderungen durchführst, neue Dinge einführst, einen Abverkauf planst oder es sonstige spannende News gibt, lass deine Klienten und Kunden davon wissen. Erkläre ihnen, wie sie am besten mit deiner Marke interagieren und mach es ihnen möglichst leicht, von dir zu kaufen. Falls du das nicht schon längst tust, poste zudem auch regelmäßige Updates auf deinen Social-Media-Kanälen – und auch ein E-Newsletter sollte in deinem Marketing-Repertoire nicht fehlen.

Hier haben wir zwei Facebook Post-Vorlagen für dich, die dir beim Design deiner Ankündigungen helfen können:

10. Sei hyperpräsent im Internet

Im heutigen digitalen Zeitalter existiert dein Unternehmen erst dann, wenn es auch eine solide Online-Präsenz vorzuweisen hat. Stelle deshalb sicher, dass deine Firma samt all ihren Seiten suchmaschinenoptimiert ist (Google bietet dafür einen praktischen Search Engine Optimization (SEO) Starter Guide, um dir den Anfang zu erleichtern). Vergewissere dich zudem, dass deine Website sowohl am Desktop-PC als auch auf mobilen Geräten ansprechend aussieht und einfach zu bedienen ist. Sei zudem auf allen für dich relevanten Social Media Plattformen vertreten und füge all deinen Profilen Cross-Links zu deinen anderen Online-Auftritten hinzu, also beispielsweise Social Media Buttons auf deiner Website oder Links zu YouTube, Instagram und deiner Website auf Facebook und Twitter, etc.

Braucht deine Facebook-Geschäftsseite eine dringende Generalüberholung? Unsere Banner-Vorlagen helfen dir dabei, dein Design attraktiv und praktisch zu gestalten:

Waren ein paar brauchbare Tipps für dich dabei? Dann verliere am besten keine weitere Zeit und mach dich direkt an die Umsetzung – Canva bietet dir dazu viele Gestaltungsmöglichkeiten. Wir wünschen dir viel Spaß und auch Erfolg dabei!

Deine Geheimwaffe für beeindruckende Designs