So erstellst und bewirbst du erfolgreich deinen Online-Shop

Egal, ob du deine Produkte und Services vom Laden ins Internet bringen willst oder ganz neu einen Online-Shop aufbauen möchtest, wir zeigen wir, wie du das erfolgreich machst!

Neue Absatzwege zu finden, ist immer ein toller Weg, um für mehr Verkäufe und somit mehr Umsatz zu sorgen. Wir zeigen dir, wie du dein Geschäft auch ins Internet bringst und geben dir praktische Tipps für deinen eigenen Online-Shop.

01. Das Technische zuerst

Wenn du ein Online-Business aufbauen möchtest, musst du dir zuerst überlegen, wie du deinen Online-Shop technisch gestalten möchtest. Hast du bereits eine Website? Dann könntest du bei deinem Anbieter nachsehen bzw. nachfragen, welche Möglichkeiten du hast, zu deiner Website auch einen Shop hinzuzufügen. Das wäre natürlich die schnellste Möglichkeit, vor allem da Website-Anbieter, Homepage-Baukastensysteme und Content Management Systeme (CMS) – wie etwa Wordpress, Squarespace, etc. – oft die notwendigen Plug-ins für Webshops bieten.

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Falls du noch keine Website hast oder zumindest keine, die es dir leicht macht, einen Online-Shop hinzuzufügen, dann könntest du dir überlegen, deinen Shop mithilfe eines Mietshop-Systems wie etwa Shopify oder WiX aufzubauen. Alternativ dazu, könntest du deine Produkte auch als Verkäufer auf Online-Marketplaces wie Etsy anbieten und dir dort einen Online-Shop aufbauen.

So oder so, jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, überleg dir also, was du mit deinem Webshop alles anstellen möchtest (auch in Zukunft) und vergleiche am besten alle möglichen Varianten und Anbieter. Besprich dich auch mit anderen Online-Shop-Betreibern in deinem Netzwerk, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was zu dir und deinen Produkten am besten passen könnte.

02. Lerne deine Zielgruppe kennen

Falls du bereits ein physisches Geschäft hast, dann weißt du vermutlich schon viel über deine Zielgruppe – dennoch solltest du dir für die Eröffnung deines Online-Shops nochmal genau ansehen, wer eigentlich bei dir einkauft bzw. einkaufen könnte: Ist dein Publikum eher jung oder schon älter, hauptsächlich weiblich oder männlich? In welcher Einkommensklasse bewegt sich deine Kundschaft? Haben deine Kunden üblicherweise Kinder oder Haustiere? All diese Fragen und mehr solltest du dir stellen, um das Gesamtkonzept sowie dein Marketing rund um die entsprechenden Antworten herum aufzubauen.

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Richten sich deine Produkte etwa vornehmlich an Eltern (zum Beispiel: Spielsachen, Kinderbekleidung, etc.), dann bieten sich bunte Farben und niedliche Illustrationen eher an als starre, monochrome Formen und lange Text-Beschreibungen. Geht es indessen in deinem Online-Shop eher um Luxusprodukte, könntest du auf edle Farben wie Schwarz, Gold und Silber setzen, und geschwungene, elegante Schriftarten nutzen. Auch der Tonfall in deinen Produktbeschreibungen und sonstigen Texten sollte sich an das jeweilige Zielpublikum anpassen, und falls du internationale Kunden bedienen möchtest, solltest du deinen Webshop natürlich auch in mehreren Sprachen anbieten.

Bonus-Tipp: Falls du dich etwas tiefer in Farbpsychologie oder die Wirkung von unterschiedlichen Schriftarten einlesen möchtest, haben wir bei Canva eine ganze Reihe an weiteren spannenden Artikeln für dich.

03. Sei ausführlich

Wenn deine Kundschaft in ein traditionelles Geschäft einkaufen geht, dann kann sie das Produkt dort selbst ansehen, vermutlich sogar anfassen, von allen Seiten betrachten, das Material fühlen, die tatsächliche Größe sehr genau abschätzen und dir zudem sofort allerlei Fragen stellen, die möglicherweise auftauchen. In einem Online-Shop sieht die Sache ganz anders aus: Die Kunden müssen sich dort auf Fotos und Beschreibungen verlassen und um Fragen zu stellen, ist ein E-Mail, ein Anruf, das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder ein Live-Chat notwendig – also zusätzlicher Aufwand, den viele nicht bereit sein werden, auf sich zu nehmen.

Umso wichtiger ist es, dass alles, was du an Produktinformationen zur Verfügung stellst, so genau, umfassend und hilfreich ist, wie nur möglich. Gleichzeitig musst du aber auch darauf achten, deine Kundschaft nicht zu überfordern, beispielsweise mit ellenlangen Texten, in denen die relevanten Infos nicht schnell genug entdeckt werden können.

Der ideale Online-Shop baut deshalb auf mehrere Elemente:

  • Aussagekräftige und eindeutige Produktnamen
  • Professionelle Fotos deiner Artikel, vorzugsweise aus mehreren Perspektiven
  • Übersichtliche Tabellen, die wichtige Infos zusammenfassen
  • Beschreibende Texte mit allen wichtigen Details
  • Zusätzliche Infos, die dem Kunden helfen, das Produkt zu verstehen (etwa Größentabellen für
  • Klamotten mit Zentimeter-Maßen für S, M, L, XL,...)

Kunden können so in deinem Webshop bei Bedarf immer detailliertere Infos finden – vom schlichten Namen über die wichtigsten Merkmale bis hin zur konkreten Beschreibung, aber auch zur Lieferung, Bezahlung und mehr, sodass (hoffentlich) keine Fragen mehr offen sind.

Wenn du einen richtigen Hingucker für die Startseite deines Online-Shops möchtest, dann kannst du dafür beispielsweise eine unserer Web-Banner-Vorlagen anpassen, wie etwa diese zwei hier:

04. Bleib erreichbar

Wie im vorigen Punkt bereits angesprochen, werden viele potentielle Käufer in deinem Online-Shop beim Stöbern vermutlich trotz aller Details ab und an Fragen haben, diese aber vielleicht gar nicht erst stellen, weil ihnen der Kontaktprozess entweder zu lange dauert oder zu aufwändig ist. Aus diesem Grund solltest du so erreichbar wie möglich sein.

Statte einfach jede Produktbeschreibung mit einem eigenen Button aus, der Interessierte direkt zu einem Kontaktformular oder deiner Telefon-Hotline bringt. Verlinke deine Social-Media-Kanäle und weise auf die dortigen Chatfunktionen hin oder stelle während der Geschäftszeiten eine eigene Chat-Funktion auf deiner Website zur Verfügung, die von jeder Seite aus ganz einfach erreicht werden kann. Für gängige Fragen kannst du auch einen Chatbot einsetzen, um nicht alles immer selbst beantworten zu müssen. Weise zudem darauf hin, wie lange persönliche Antworten üblicherweise brauchen, um deine Kunden entsprechend vorzubereiten oder um ihnen zu versichern, dass die Wartezeit maximal ein paar Stunden oder oder Tage betragen wird.

Zusätzlich solltest du dir schon beim Erstellen deines Online-Shops überlegen, welche Fragen wohl besonders häufig gestellt werden könnten (vielleicht zur Lieferung oder Bezahlung) und diese in einem FAQ-Bereich (Frequently Asked Questions, also: häufig gestellte Fragen) zusammenfassen. Auf deiner Kontaktseite verlinkst du dann am besten zunächst zu deinem FAQ-Bereich und bietest deinen Kunden den Kontakt via Formular, Anruf oder Chat erst als Alternative an, sollte deren entsprechende Frage nicht schon dort beantwortet worden sein. Achte jedoch darauf, dass deine Kontaktdaten einfach zu finden sind und Kunden sich nicht unnötig lange damit befassen müssen.

Stelle auch sicher, dass sich dein Branding auf deinen Social Media-Kanälen fortsetzt, um deine Marke so klar erkennbar wie möglich zu machen. Hier sind Facebook-Banner-Vorlagen für den Account deines Shops:

05. Sorge für Struktur

Der beste Webshop mit den schönsten Produkten samt toller Produktfotos und -beschreibungen ist nur dann erfolgreich, wenn deine Produkte auch tatsächlich von interessierten Käufern gefunden werden können. Du brauchst also Struktur in deinem Online-Shop.

Der wichtigste Punkt hierbei ist zunächst mal dein Sortiment selbst und manchmal ist hier weniger mehr. Gerade beim Verkauf im Internet ist es einfach, immer neue Produkte hinzuzufügen oder für immer mehr Varianten zu sorgen, dennoch solltest du dabei beachten, dass alle angebotenen Artikel auch tatsächlich zu deiner Marke passen. Wenn du bislang in erster Linie Schuhe angeboten hast, dann könnte es somit Sinn machen, nun auch Socken ins Sortiment aufzunehmen – bei Notizbüchern oder Kerzen sieht die Sache allerdings schon etwas anders aus. Kurzum: Biete nur Dinge an, die man als Neuling in deinem Shop aufgrund des Namens bzw. des allgemeinen Konzeptes auch dort erwarten würde.

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06. Plane Warenkorb und Check-out

Die Website für deinen Online-Shop ist aufgesetzt, die Farben, Fonts, der Tonfall und alles weitere auf die Zielgruppe angepasst, deine Produkte sind sorgfältig ausgewählt, einfach ausfindig zu machen und bestens beschrieben? Jetzt musst du nur noch dafür sorgen, dass deine Kunden sie auch tatsächlich erwerben können, und hier kommt dein Check-out-Prozess zu tragen.

Zunächst einmal solltest du ein passendes Warenkorb-System schaffen, bei dem Kunden Artikel, die sie kaufen möchten, ablegen können und das du sicher schon von zahlreichen anderen Online-Shops kennst. Ein guter Tipp hierbei ist es, Waren mithilfe von Cookies (siehe dazu auch Punkte 07) abzuspeichern, sodass Kunden, die später wieder auf deine Seite kommen, dort immer noch alle bereits abgelegten Artikel wieder vorfinden können.

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Beim eigentlichen Bezahlen kannst du dann auf zwei Optionen setzen: Den Check-out als Gast, wobei lediglich alle Daten einmal eingetragen werden müssen und auch nicht gespeichert werden, sowie über ein Kundenkonto, für das sich die Nutzer registrieren müssen. Als registrierte Nutzer können sie sich dann jederzeit wieder einloggen, vergangene Bestellungen einsehen und wiederholen und eventuell den Bestell- und Lieferprozess verfolgen. Zudem können ihre Daten für zukünftige Käufe praktischerweise hinterlegt werden. Du kannst das System auch dafür nutzen, um registrierten Nutzern, die Artikel in ihren Warenkorb gelegt, den Kauf aber nicht abgeschlossen haben, an diese via E-Mail zu erinnern – mitunter sogar inklusive eines Rabatt-Codes (das ist übrigens auch ein guter Tipp für dich als Käufer, um Rabatte und Gutscheincodes zu erhalten, bevor du deine Bestellung abschließt).

Schlussendlich wäre dann noch der eigentliche Kaufabschluss. Hierbei ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen und daher alle aktuell relevanten Bezahlmethoden anzubieten. In jedem Fall mit dabei sein sollten aktuell die Bezahlung mit Kreditkarte und PayPal sowie im Idealfall auch per Überweisung – entweder mittels Vorauskasse oder auch über Systeme wie Sofort bzw. Klarna. Weitere Möglichkeiten wären per Nachname, Kauf auf Rechnung oder die Bezahlung mit Gutscheinkarten (meist mithilfe eines Codes). Überlege hier vor allem auch, wer deine Zielgruppe ist: Junge Käufer haben vielleicht noch keine Kreditkarte, nutzen aber regelmäßig Paypal in Verbindung mit ihrem Bankkonto, während ältere Nutzer möglicherweise neueren Zahlungsmitteln etwas skeptischer gegenüberstehen und lieber ganz traditionell mittels Vorauskasse oder pers Überweisung nach Rechnungserhalt bezahlen.

07. Achte auf alles Rechtliche

Spätestens seit der Einführung der europaweiten DSGVO musst du als Betreiber eines Online-Shops auch dafür sorgen, hier allen Anforderungen nachzukommen und deine Besucher und Kunden eindeutig über die Speicherung und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten, aber auch Dinge wie den Gebrauch von Cookies auf deiner Website und mehr zu informieren.

Umfassende Informationen hierzu findest du beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Um wirklich auf der absolut sicheren Seite zu sein, empfehlen wir dir allerdings, dich mit einem Rechtsexperten in Verbindung zu setzen und mit ihm gemeinsam die Allgemeinen Nutzungsbedingungen sowie im Speziellen die Datenschutzerklärung deiner Website zu erarbeiten. Besucher deines Webshops können diese dann beim Besuch mittels einfachem Knopfdruck bestätigen, und schon läuft alles mit rechten Dingen zu.

08. Überleg dir eine SEO & Content Marketing Strategie

Jetzt, wo dein Webshop an sich eingerichtet und alles Wichtige beachtet ist, geht es darum, ihn und deine Artikel auch gezielt zu bewerben. Zum einen kannst du dies natürlich über bezahlte Anzeigen, beispielsweise über Google Ads oder traditionell in Magazinen, über Banner auf anderen Websites und mehr, machen, andererseits solltest du aber auch versuchen, deinen Online-Shop so zu vermarkten, dass viele Kunden deinen Shop organisch, also kostengünstig bzw. kostenlos, finden – und dafür brauchst du eine SEO & Content Marketing Strategie, um Organic Traffic zu erzeugen.

Unter Organic Traffic versteht man Besuche zu deiner Website, die aus kostenlosen bzw. kostengünstigen Quellen stammen. Dieser könnte also beispielsweise von Leuten stammen, die dich unter den passenden Treffern zu ihren Suchanfragen auf Google gefunden haben oder die über deine unbezahlten Social Media Posts auf deine Website gekommen sind. Diese Kanäle sind deshalb so wichtig, da sie dir neue Kunden bringen, gleichzeitig aber keine oder nur kaum monetären Kosten verursachen. Worauf du dich dabei fokussieren möchtest, sollte von deinen Produkten, deiner Zielgruppe sowie deinen eigenen Fertigkeiten bzw. den Fähigkeiten deiner Mitarbeiter abhängen.

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Ganz klassisches Content Marketing baut beispielsweise auf Blogartikel, die deinen Kunden einen gewissen Mehrwert, meist in Form von Informationen, bringen, sie allerdings auch zu deinen Produkten weiterleiten. So könntest du beispielsweise als Händler für Elektronikartikel einen Vergleich der aktuell besten TV-Geräte auf deiner Website verfassen und von dort dann gleich direkt zu den entsprechenden Geräten in deinem Shop verlinken. Versiehst du deinen Artikel noch mit relevanten Suchbegriffen – in diesem Beispiel etwa „Fernseher Vergleich 2020” – werden deine Beiträge möglicherweise als Ergebnisse bei entsprechenden Suchen angezeigt und Interessierte gelangen direkt zu deinem Webshop

Abseits deiner eigenen Website solltest du auch auf die Einbindung von Social Media setzen: Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und Co. dienen dir hierbei sowohl als Community-Bereich für deine Stammkunden als auch als gezielte Werbekanäle, in denen du neue Produkte, spezielle Aktionen, Gewinnspiele, neue Artikel auf deinem Blog und mehr anpreisen kannst. Der Vorteil hierbei ist, dass du dir eine Community aufbauen kannst, die bereits Interesse an deiner Marke bzw. deinen Produkten hat und die du dann gezielt mit spannenden Nachrichten zu diesen versorgen kannst. In weiterer Folge wird dann auch E-Mail-Marketing spannend, da du vor allem Stammkunden so immer wieder direkt mit Neuigkeiten in ihrer Inbox versorgen kannst.

Sowohl über SEO und Content Marketing als auch über E-Mail und Social Media Marketing kann man ganze Bücher verfassen – wichtig ist in erster Linie aber, dass du nun von allem weißt und dich tiefer in die Themen einlesen kannst, um dir dann deine eigene eigene Content Marketing Strategie samt Content Plan zurechtzulegen.

Teile Tipps und Ideen, die mit deinen Produkten oder Services zu tun haben ganz einfach auf Pinterest mit diesen schicken Vorlagen hier:

09. Starte Angebote und Aktionen – mit Maß und Ziel

Ein toller Weg, neue Kunden auch außerhalb deiner üblichen Kreise zu finden, ist es, Aktionen zu starten und spezielle Angebote zu offerieren. Diese reichen von klassischen Rabatt-Aktionen, beispielsweise zum Abverkauf von Restbeständen, zu speziellen Feiertagen oder beim Sortimentswechsel, bis hin zu aktuellen Sonderangebotstagen, wie etwa dem Black Friday im November.

Was du dir vor jeder Aktion überlegen solltest, ist jedoch, wen du damit erreichen möchtest und warum du die entsprechende Aktion überhaupt durchführst. Natürlich kannst du eine Rabattaktion jederzeit starten, um Käufe zu motivieren, aber was erhoffst du dir beispielsweise von einem Gewinnspiel? Die Antworten hier können ganz unterschiedlich ausfallen: Neue Likes für deine Social Media Kanäle, um dann dort gezielt werben zu können, mehr Traffic für deine Seite und Kanäle, um ihren Rang bzw. ihre Reichweite zu erhöhen, die Förderung von Verkäufen, indem du das Gewinnspiel an einen abgeschlossenen Kauf bindest, und mehr.

Achte auch hier wieder darauf, alles Rechtliche genau zu beachten und dass dir jede Aktion auch tatsächlich einen Mehrwert bringt – entweder in Form von neuen Kunden oder durch eine erhöhte Publicity, die sich dann im Laufe der Zeit wiederum auf deine Verkäufe niederschlägt. Und ganz wichtig: Solltest du Aktionen durchführen, um deinen Kundenkreis zu vergrößern, dann nutze diese Chance auch tatsächlich. Social Media Follower müssen regelmäßig mit Content versorgt werden, um von Followern zu kaufenden Kunden zu werden; Newsletter-Abonnenten sollten regelmäßig spannende E-Mails bekommen, die sie zu Besuchen in deinem Online-Shop und infolge zum Kauf motivieren.

Hier hätten wir ein paar Instagram Post-Vorlagen für dich, die du für Aktionen anpassen kannst:

10. Belohne treue Kunden – und nutze sie als Testgruppe

Neben Kundengewinnung ist auch die Kundenbindung essentiell für deinen Online-Shop – und auch hier stehen dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Zunächst wären da die typischen Treueprogramme. Bei jedem Einkauf bekommen deine Kunden dabei von dir Treuepunkte oder Ähnliches, die sie bei Erreichen einer gewissen Anzahl gegen Gutscheine oder Prämien eintauschen dürfen. Alternativ kannst du auch dauerhafte Rabatte nach Käufen über einem bestimmten Wert anbieten, etwa 5% Rabatt auf Lebenszeit, sobald jemand erst mal 1.000 Euro bei dir ausgegeben hat.

Aber nicht nur direkte Treueaktionen stehen dir zur Verfügung, auch neuere Methoden wie die vorhin schon angesprochenen Newsletter und Aktionen für deine Social Media Follower: Sende Newsletter-Abonnenten regelmäßig neue Gutschein-Codes, die sie einmalig für einen bestimmten Rabatt einlösen können, oder belohne Social Media Fans mit Vorab-Zugängen zu neuen, gefragten Produkten. Auf diese Weise gewinnst du nicht nur regelmäßig neue Abonnenten und bietest deinen Stammkunden besondere Boni, du gewinnst auch Einblicke darin, welche Produkte bei welcher Teilgruppe deines Publikums besonders gut ankommen bzw. wer von ihnen über welche Kanäle (Newsletter, diverse Social Media Seiten) besonders gut erreicht werden kann.

Diese Gutschein-Vorlagen hier könntest du per E-Mail an deine Stammkunden verschicken:

Bonus-Tipp: Falls du Gutscheincodes wirklich nur für Stammkunden einsetzen möchtest, verwende entweder individuell generierte Codes, die nur einmal verwendet werden können, oder generische wie etwa „WINTER2020”, die nur einen sehr kurzen Zeitraum gelten. Generische Gutscheincodes landen nämlich gerne auf Gutscheinseiten und dann könnte es sein, dass viele Neukunden, die Codes ebenfalls verwenden (was eine gute Strategie für die Gewinnung von Neukunden sein könnte).

11. Lass dich inspirieren

Last but not least solltest du während deiner eigenen Ausflüge ins Internet immer die Augen offenhalten. Abschauen ist bekanntlich ungern gesehen, aber Inspiration darf man sich natürlich holen. Sieh dir an, was deine direkte Konkurrenz (oder auch Online-Shop-Anbieter aus ganz anderen Bereichen) an Features in ihrem Webshop bieten, was sie an Aktionen auf Social Media starten oder auch schlicht, welche Systeme du selbst bei deinen eigenen Online-Einkäufen als besonders praktisch empfindest – und passe deinen eigenen Webshop dann entsprechend an. Ein Online-Shop sollte ständig aktualisiert und an neue Trends sowie Gewohnheiten angepasst bzw. mit neuen spannenden Features ergänzt werden. Damit bleibt dein Online-Shop nämlich auch bei plötzlichen Veränderungen anpassungsfähig und aktuell.

Hier haben wir noch ein paar Instagram-Stories für dich, die dir dabei helfen können, deinen Online-Shop auf Social Media zu bewerben:

Fühlst du dich jetzt bereit für deinen ersten Online-Shop? Dann nichts wie ran ans Designen und Gestalten. Auf Canva findest du übrigens noch eine ganze Reihe an hilfreichen Vorlagen dafür, von Facebook- und Instagram-Posts über Banner-Vorlagen bis hin zu Flyern, die du in deinem physischen Shop auflegen kannst, um Kunden auch über deinen Webshop zu informieren. Wir wünschen dir viel Erfolg!

Deine Geheimwaffe für beeindruckende Designs