24 schöne, lustige & gruselige Halloween- und Herbst-Sprüche

Halloween- und Herbstdeko

Egal, ob für deine Halloween- und Herbst-Deko, Einladungen oder als Gruß an deine Freunde – hier sind 24 passende Halloween- und Herbst-Sprüche.

Findest du den Herbst mit seinen vielen Farben auch so wundervoll wie wir? Oder freust du dich jedes Jahr darauf, ein richtig gruseliges Halloween zu feiern? Im Folgenden findest du 24 lustige, schöne, inspirierende und gruselige Sprüche, Zitate und Gedichte für den bunten Herbst und sein Gruselfest.

Die Halloween-Sprüche haben wir uns im Canva Team großteils selbst überlegt, die Herbst-Sprüche sind Redewendungen bzw. Zitate und Gedichte von bekannten Poeten und Schriftstellern.

Sprüche und Gedichte für Halloween

Bereite dich auf Halloween mit diesen stimmungsvollen Sprüchen und Gedichten vor. Sie würden sich ideal auf Einladungskarten für deine Halloween-Party oder auf deiner Haustür machen – für etwas Atmosphäre bevor jemand dein dekoriertes Horror-Reich betritt...

01. Trick or Treat Spruch:

Gib uns Süßes, sonst gibt’s Saures!

02. Kurzes Gedicht zur Horrornacht:

Der Geist schreit buh!

Der Zombie gröhlt

Das Monster, das murrt ganz gequält

Der Werwolf jault

Die Hexe lacht

Man hört: Es naht die Horrornacht!

03. Oktober-Spuk-Gedicht:

Wenn Zombies durch die Straßen hinken

Und Geister durch die Gegend fliegen

Wenn Vampire lustvoll schlürfen

Und Hexen bei Besenrennen siegen

Weiß ein jeder, groß und klein:

Es muss wohl Oktober sein!

04. Brave Ungeheuer

Wenn wir kommen, klopfen an

Versteck dich nicht und lass uns ein

Verwöhne uns mit Leckereien

Auf dass wir ja auch artig seien.

05. Monstertanz

Hokus Pokus, dreh dich um,

Hüpf im Kreis ums Grab herum,

Schau nach oben, heul zum Mond

Leg dich hin und stell dich tot

Spring dann auf und streck dich ganz

Nun kannst du ihn, den Monstertanz!

Canva - Jack o

06. Unwesen zähmen leicht gemacht

In kalter, dunkler Vollmondnacht

So manches Monster Unfug macht

Zähm es schnell, ich sag dir wie:

Mit Schokolade, Gummitier

07. Geisterschule

Auch kleine Geister müssen lernen

Wie sie zu richt’gen Spukern werden

Zunächst steht heulen auf dem Plan

Dann das Pull’n von Nackenhaar’n

Zu guter Letzt, besonders schwer

Lautlos gehen durch Wand und mehr

Und nur echte Horrormeister

kennen den finalen Trick

Poltern dann zum Fest der Geister

In allen Häusern mit Geschick.

Sprüche und Zitate für den Herbst

Etwas zahmer geht es da bei generellen Herbst-Sprüchen zu, die Stimmung auf die bunte Jahreszeit machen.

08. Zitat aus einem Brief an Friedrich Schiller:

Der Herbst ist immer unsere beste Zeit.

-  Johann Wolfgang von Goethe

09. Auszug aus Buch der Freunde:

Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.

- Hugo von Hofmannsthal

10. Auszug aus Der Herbst des Einsamen:

Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle,

Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.

- Georg Trakl

11. Sprichwort:

Wer im Frühling nicht sät, wird im Herbst nicht ernten.

12. Zitat aus einen Brief an Elise Lensing:

Was im Mai nicht blüht, wirds im September nicht nachholen.

- Friedrich Hebbel

13. Herbstzitat:

Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.

- Albert Camus

Canva - Bokeh Light Photography of Brown Leafed Plant

14. Zitat für die ruhige Jahreszeit:

Gewähre Erholung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich. Was er dir schuldet, zurück.

- Ovid

15. Zitat zum Herbst:

Wenn unser Leben sich neigt, dann sollen wir sein wie die Bäume des Herbstes, voll reifer Früchte.

- Johann Heinrich Pestalozzi

16. Oktober-Sprichwort:

Oktoberhimmel voller Sterne, hat warme Öfen gerne.

17. Bauernregel:

Fällt das Laub zu bald, wird der Herbst nicht alt.

Gedichte über und für den Herbst

Suchst du nach etwas Einstimmung für den Herbst und liest gerne Poesie, dann haben wir hier einige schöne Gedichte für dich.

18. Rainer Maria Rilke: Herbsttag:

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.

Leg Deinen Schatten auf die Sonnenuhren

und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

gieb ihnen noch zwei südlichere Tage

dränge sie zur Vollendung hin und jage

die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat baut sich keines mehr.

Wer jetzt allein ist wird es lange bleiben,

wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

und wird in den Alleen hin und her

unruhig wandern wenn die Blätter treiben.

19. Eduard Mörike: Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,

Noch träumen Wald und Wiesen:

Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

Den blauen Himmel unverstellt,

Herbstkräftig die gedämpfte Welt

In warmem Golde fließen.

20. Heinrich Leuthold: Blätterfall

Leise, windverwehte Lieder,

mögt ihr fallen in den Sand!

Blätter seid ihr eines Baumes,

welcher nie in Blüte stand.

Welke, windverwehte Blätter,

Boten, naher Winterruh,

fallet sacht!… ihr deckt die Gräber

mancher toten Hoffnung zu.

21. Luise Büchner: Herbstlied

Es liegt der Herbst auf allen Wegen,

In hundert Farben prangt sein Kleid,

Wie seine Trauer, seinen Segen

Er um sich streut zu gleicher Zeit.

Es rauscht der Fuß im welken Laube,

Was blüht' und grünte, ward ein Traum –

Allein am Stocke winkt die Traube

Und goldne Frucht schmückt rings den Baum.

So nimmt und gibt mit vollen Händen

Der Herbst, ein Dieb und eine Fee;

Erfüllung kann allein er spenden,

Doch sie umfängt ein tiefes Weh! –

O, Herbst der Seele! deine Früchte,

Sind auch Gewinn sie, oder Raub?

Der Wünsche Blüthe ist zunichte,

Der Hoffnung Grün ein welkes Laub.

Zu schwer erkauft, um zu beglücken,

O, Seelenherbst, ist deine Zier!

Der Saft der Traube kann entzücken,

Doch keine Wonne strömt aus dir.

Die Weisheit, wie die Frucht sie nennen,

Sie preßt mir bittre Thränen aus,

Und ihres Kernes herbem Brennen

Entkeimet nie ein Frühlingsstrauß!

Canva - Red Autumn Trees

22. Johann Heinrich Voß: Der Herbsttag

Die Bäume stehn der Frucht entladen,

Und gelbes Laub verweht ins Tal;

Das Stoppelfeld in Schimmerfaden

Erglänzt am niedern Mittagsstrahl.

Es kreist der Vögel Schwarm, und ziehet;

Das Vieh verlangt zum Stall, und fliehet

Die magern Aun, vom Reife fahl.

O geh am sanften Scheidetage

Des Jahrs zu guter Letzt hinaus;

Und nenn ihn Sommertag und trage

Den letzten schwer gefundnen Strauß.

Bald steigt Gewölk, und schwarz dahinter

Der Sturm, und sein Genoß, der Winter,

Und hüllt in Flocken Feld und Haus.

Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet

Die Freuden im Vorüberfliehn,

Empfängt, was kommt, unüberraschet,

Und pflückt die Blumen, weil sie blühn.

Und sind die Blumen auch verschwunden;

So steht am Winterherd umwunden

Sein Festpokal mit Immergrün.

Noch trocken führt durch Tal und Hügel

Der längst vertraute Sommerpfad.

Nur rötlich hängt am Wasserspiegel

Der Baum, den grün ihr neulich saht.

Doch grünt der Kamp von Winterkorne;

Doch grünt, beim Rot der Hagedorne

Und Spillbeern, unsre Lagerstatt!

So still an warmer Sonne liegend,

Sehn wir das bunte Feld hinan,

Und dort, auf schwarzer Brache pflügend,

Mit Lustgepfeif, den Ackermann:

Die Krähn in frischer Furche schwärmen

Dem Pfluge nach, und schrein und lärmen;

Und dampfend zieht das Gaulgespann.

Natur, wie schön in jedem Kleide!

Auch noch im Sterbekleid wie schön!

Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,

Und lächelt tränend noch im Gehn.

Du, welkes Laub, das niederschauert,

Du, Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!

Wir werden schöner auferstehn! Kamp,

ein eingefriedigtes Fruchtfeld.

23. Detlev von Liliencron: Herbst

Astern blühen schon im Garten,

Schwächer trifft der Sonnenpfeil.

Blumen, die den Tod erwarten

Durch des Frostes Henkerbeil.

Brauner dunkelt längst die Heide,

Blätter zittern durch die Luft.

Und es liegen Wald und Weide

Unbewegt in blauem Duft.

Pfirsich an der Gartenmauer,

Kranich auf der Winterflucht.

Herbstes Freuden, Herbstes Trauer,

Welke Rosen, reife Frucht.

24. Clara Müller-Jahnke: Herbst

Und nun: der Wind geht hohl und schwer,

in weißen Wogen schäumt das Meer –

nun ist der Herbst gekommen

und hat vom Feld den Morgentau

und hat das letzte Stückchen Blau

vom Himmel weggenommen.

Und nun fahr hin! – Es rauscht und zieht

durch dunkle Luft ein dunkles Lied;

ich mag nicht ruhn und träumen.

Ich liege wach die ganze Nacht

und horche auf die heiße Schlacht,

das Stöhnen in den Bäumen.

Und nun fahr hin. Das war ein Jahr,

so früchtereif, so freudenklar . . .

nun laß die Blätter treiben.

Fahr hin! Die Saat von deiner Hand,

die Ernte, die in Halmen stand,

muß doch mein eigen bleiben.

 

Sehnst du dich jetzt auch nach einem Spaziergang durch raschelnde bunte Blätter oder nach einer richtig gruseligen Halloween-Party? Wenn du dazu deine eigenen Poster, Karten, Einladungen und mehr erstellen möchtest, dann kannst du dir hier jede Menge tolle Bilder dafür runterladen oder du öffnest gleich Canva und gestaltest darauf los.

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