Egal, ob für deine Halloween- und Herbst-Deko oder als Gruß an deine Freunde – hier sind 24 passende Halloween- und Herbst-Sprüche.
Findest du den Herbst mit seinen vielen Farben auch so wundervoll wie wir? Oder freust du dich jedes Jahr darauf, Halloween gruselig zu zelebrieren? Im Folgenden findest du 24 lustige, schöne, inspirierende und gruselige Sprüche, Zitate und Gedichte für den bunten Herbst und sein Gruselfest.
Die Halloween-Sprüche haben wir uns im Canva Team großteils selbst überlegt, die Herbst-Sprüche sind Redewendungen bzw. Zitate und Gedichte von bekannten Poeten und Schriftstellern.
Bereite dich auf Halloween mit diesen stimmungsvollen Sprüchen und Gedichten vor. Sie würden sich ideal als Halloween-Grüße, auf dem Desktop als Hintergrundbild oder auf deiner Haustür machen – für etwas passende Atmosphäre...
Gib uns Süßes, sonst gibt’s Saures!
Der Geist schreit buh!
Der Zombie gröhlt
Das Monster, das murrt ganz gequält
Der Werwolf jault
Die Hexe lacht
Man hört: Es naht die Horrornacht!
Wenn Zombies durch die Straßen hinken
Und Geister durch die Gegend fliegen
Wenn Vampire lustvoll schlürfen
Und Hexen bei Besenrennen siegen
Weiß ein jeder, groß und klein:
Es muss wohl Oktober sein!
Wenn wir kommen, klopfen an
Versteck dich nicht und lass uns ein
Verwöhne uns mit Leckereien
Auf dass wir ja auch artig seien.
Hokus Pokus, dreh dich um,
Hüpf im Kreis ums Grab herum,
Schau nach oben, heul zum Mond
Leg dich hin und stell dich tot
Spring dann auf und streck dich ganz
Nun kannst du ihn, den Monstertanz!
In kalter, dunkler Vollmondnacht
So manches Monster Unfug macht
Zähm es schnell, ich sag dir wie:
Mit Schokolade, Gummitier
Auch kleine Geister müssen lernen
Wie sie zu richt’gen Spukern werden
Zunächst steht heulen auf dem Plan
Dann das Pull’n von Nackenhaar’n
Zu guter Letzt, besonders schwer
Lautlos gehen durch Wand und mehr
Und nur echte Horrormeister
kennen den finalen Trick
Poltern dann zum Fest der Geister
In allen Häusern mit Geschick.
Etwas zahmer geht es da bei generellen Herbst-Sprüchen zu, die Stimmung auf die bunte Jahreszeit machen.
Der Herbst ist immer unsere beste Zeit.
- Johann Wolfgang von Goethe
Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.
- Hugo von Hofmannsthal
Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle,
Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.
- Georg Trakl
Wer im Frühling nicht sät, wird im Herbst nicht ernten.
Was im Mai nicht blüht, wirds im September nicht nachholen.
- Friedrich Hebbel
Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.
- Albert Camus
Gewähre Erholung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich. Was er dir schuldet, zurück.
- Ovid
Wenn unser Leben sich neigt, dann sollen wir sein wie die Bäume des Herbstes, voll reifer Früchte.
- Johann Heinrich Pestalozzi
Oktoberhimmel voller Sterne, hat warme Öfen gerne.
Fällt das Laub zu bald, wird der Herbst nicht alt.
Suchst du nach etwas Einstimmung für den Herbst und liest gerne Poesie, dann haben wir hier einige schöne Gedichte für dich.
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg Deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern wenn die Blätter treiben.
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Leise, windverwehte Lieder,
mögt ihr fallen in den Sand!
Blätter seid ihr eines Baumes,
welcher nie in Blüte stand.
Welke, windverwehte Blätter,
Boten, naher Winterruh,
fallet sacht!… ihr deckt die Gräber
mancher toten Hoffnung zu.
Es liegt der Herbst auf allen Wegen,
In hundert Farben prangt sein Kleid,
Wie seine Trauer, seinen Segen
Er um sich streut zu gleicher Zeit.
Es rauscht der Fuß im welken Laube,
Was blüht' und grünte, ward ein Traum –
Allein am Stocke winkt die Traube
Und goldne Frucht schmückt rings den Baum.
So nimmt und gibt mit vollen Händen
Der Herbst, ein Dieb und eine Fee;
Erfüllung kann allein er spenden,
Doch sie umfängt ein tiefes Weh! –
O, Herbst der Seele! deine Früchte,
Sind auch Gewinn sie, oder Raub?
Der Wünsche Blüthe ist zunichte,
Der Hoffnung Grün ein welkes Laub.
Zu schwer erkauft, um zu beglücken,
O, Seelenherbst, ist deine Zier!
Der Saft der Traube kann entzücken,
Doch keine Wonne strömt aus dir.
Die Weisheit, wie die Frucht sie nennen,
Sie preßt mir bittre Thränen aus,
Und ihres Kernes herbem Brennen
Entkeimet nie ein Frühlingsstrauß!
Die Bäume stehn der Frucht entladen,
Und gelbes Laub verweht ins Tal;
Das Stoppelfeld in Schimmerfaden
Erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm, und ziehet;
Das Vieh verlangt zum Stall, und fliehet
Die magern Aun, vom Reife fahl.
O geh am sanften Scheidetage
Des Jahrs zu guter Letzt hinaus;
Und nenn ihn Sommertag und trage
Den letzten schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk, und schwarz dahinter
Der Sturm, und sein Genoß, der Winter,
Und hüllt in Flocken Feld und Haus.
Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
Die Freuden im Vorüberfliehn,
Empfängt, was kommt, unüberraschet,
Und pflückt die Blumen, weil sie blühn.
Und sind die Blumen auch verschwunden;
So steht am Winterherd umwunden
Sein Festpokal mit Immergrün.
Noch trocken führt durch Tal und Hügel
Der längst vertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
Der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp von Winterkorne;
Doch grünt, beim Rot der Hagedorne
Und Spillbeern, unsre Lagerstatt!
So still an warmer Sonne liegend,
Sehn wir das bunte Feld hinan,
Und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
Mit Lustgepfeif, den Ackermann:
Die Krähn in frischer Furche schwärmen
Dem Pfluge nach, und schrein und lärmen;
Und dampfend zieht das Gaulgespann.
Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
Und lächelt tränend noch im Gehn.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
Du, Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn! Kamp,
ein eingefriedigtes Fruchtfeld.
Astern blühen schon im Garten,
Schwächer trifft der Sonnenpfeil.
Blumen, die den Tod erwarten
Durch des Frostes Henkerbeil.
Brauner dunkelt längst die Heide,
Blätter zittern durch die Luft.
Und es liegen Wald und Weide
Unbewegt in blauem Duft.
Pfirsich an der Gartenmauer,
Kranich auf der Winterflucht.
Herbstes Freuden, Herbstes Trauer,
Welke Rosen, reife Frucht.
Und nun: der Wind geht hohl und schwer,
in weißen Wogen schäumt das Meer –
nun ist der Herbst gekommen
und hat vom Feld den Morgentau
und hat das letzte Stückchen Blau
vom Himmel weggenommen.
Und nun fahr hin! – Es rauscht und zieht
durch dunkle Luft ein dunkles Lied;
ich mag nicht ruhn und träumen.
Ich liege wach die ganze Nacht
und horche auf die heiße Schlacht,
das Stöhnen in den Bäumen.
Und nun fahr hin. Das war ein Jahr,
so früchtereif, so freudenklar . . .
nun laß die Blätter treiben.
Fahr hin! Die Saat von deiner Hand,
die Ernte, die in Halmen stand,
muß doch mein eigen bleiben.
Sehnst du dich jetzt auch nach einem Spaziergang durch raschelnde bunte Blätter oder danach, deine Wohnung oder dein Haus ganz herbstlich bzw. mit Halloween-Deko zu schmücken? Wenn du dazu deine eigenen Poster, Karten und mehr erstellen möchtest, dann kannst du dir hier jede Menge tolle Bilder dafür runterladen oder du öffnest gleich Canva(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) und gestaltest darauf los.
Geschrieben von
Canva Team