14 Aktivitäten, mit denen du deine Kinder sinnvoll beschäftigst

Spaß und Lernen können ohne Weiteres auch Hand in Hand gehen. Hier sind 14 sinnvolle sowie lehrreiche Freizeitaktivitäten für deine Kinder.

Gerade jetzt, da viele Eltern mehr zu Hause sind und im Home Office arbeiten, ist es umso wichtiger, spannende Freizeitbeschäftigungen abseits des Heimunterrichts für die Kinder zu finden – und damit diese nicht nur zur Zeitverschwendung werden, haben wir hier 14 tolle Aktivitäten zusammengesucht, die nicht nur Spaß machen, sondern deinen Kleinen (und vielleicht auch dir selbst) etwas beibringen.

01. Fernsehen & dabei etwas lernen

Fernsehen gehört bei den meisten Kindern zu den absoluten Lieblingsbeschäftigungen, aber nur weil eine Aktivität passiv und entspannend ist, heißt das nicht, dass sie nicht auch auf spielerische Art und Weise neues Wissen vermitteln kann. Das Wort „Doku“ versetzt wahrscheinlich nicht jedes Kind sofort in Aufregung, dabei gibt es eine Vielzahl an lehrreichen Kindersendungen und -filmen, die lustig sowie spannend sind und deine Kleinen mitreißen werden. Dank neuer Technologien gibt es mittlerweile sogar Serien und Filme, bei denen deine Kinder aktiv mitmachen können, indem sie während des Schauens den Fortlauf der Sendung mitbestimmen.

Die meisten Fernsehsender haben mittlerweile Streaming-Dienste auf ihren Websites und viele davon haben auch spezielle Formate für Kinder, wie etwa ZDFtivi. Viele Kindersendungen findest du auch auf KiKA, Netflix hat einen eigenen Kinderbereich und selbst YouTube bietet viele kindgerechte Inhalte. Zeig deinen Kindern also altersgerechte Doku-Sendungen zu Themen, die sie ohnehin interessieren – seien das nun wilde Tiere, das Weltall, andere Länder oder diverse wissenschaftliche bzw. geschichtliche Themen.

Für einen noch größeren Lerneffekt, lass deine Kinder doch nach dem Schauen ein Bild malen, eine Collage erstellen oder das Gesehene als Filmbericht aufarbeiten. Hier wäre eine Buchbericht-Vorlage, die du dafür umgestalten könntest:

02. Virtueller Ausflug ins Museum

Schon seit Längerem, speziell aber seit dem Beginn der Corona-Pandemie, bieten immer mehr Museen nicht nur Live-Besuche, sondern auch virtuelle Touren an, die deine Kinder ganz einfach von daheim aus über PC, Handy, Tablet oder sogar mittels VR-Brille unternehmen können. Einige Museen, die du bereits auf diese Art und Weise besuchen kannst, findest du hier.

Lass dein Kind nach all der Kunst doch selbst kreativ werden: Wie wäre es damit, ein süßes Foto vom Haustier zu machen und dieses dann mit witzigen Stickern zu versehen? Das geht ganz einfach mit dieser Vorlage hier:

03. Ausmalbilder erstellen & bemalen

Es gibt kaum ein Kind, das es nicht liebt, hübsche Ausmalbögen in bunten Farben erstrahlen zu lassen – und das Ganze macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch so manche Fertigkeit: Die Kreativität und Vorstellungskraft deines Kindes werden gefördert, die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert und durch das Malen innerhalb von Linien, wird auch die Feinmotorik etwas geschult.

Hier verraten wir dir, wie du mit Canva ganz einfach selbst schöne Ausmalbilder gestaltest – und hier haben wir noch ein niedliches Lesezeichen zum Ausmalen, das du dir direkt herunterladen und ausdrucken kannst (passend gleich für Punkt 04):

04. (Fremdsprachige) Spielbücher lesen & mitbestimmen

Lesen gehört bei vielen jüngeren Kindern nicht immer sofort zu den Lieblingsbeschäftigungen – dabei erweitern Bücher nicht nur den Wissenshorizont und fördern die Vorstellungsgabe, sie können auch wichtige Werte – in spannende Geschichten verpackt – vermitteln.

Sollten deine Kinder an normalen Büchern (noch) nicht ganz so interessiert sein, dann mach ihnen das Lesen doch mit Spielbüchern (auch oft genannt: Choose-Your-Own-Adventure Bücher – benannt nach der gleichnamigen beliebten englischsprachigen Buchreihe, die auf Deutsch 1000 Gefahren – Du entscheidest selbst! heißt) viel schmackhafter. In derartigen Büchern liest man nicht nur eine Geschichte, man darf sie selbst mitbestimmen – und muss oft gut mitdenken, um letztendlich an das bestmögliche Ende der Geschichte zu kommen. Das bedeutet auch, dass man ein Buch mehrmals durchlesen kann und immer wieder die Geschichte anders erlebt. Zudem gibt es auch viele Bücher, die nur einer Handlung folgen, aber Leser immer wieder durch Rätsel und knifflige Aufgaben fordern und einbinden, wie etwa die Ein Fall für dich und das Tiger-Team-Buchserie.

Spielbücher gibt es zu allen möglichen Themen: von Krimis über kindgerechte Gruselgeschichten bis hin zu populären Filmserien wie etwa Star Wars. Da wäre zum Beispiel LEGO Star Wars: Rette die Galaxis, das in seiner englischen Version auch ideal zum spielerischen Erlernen der Sprache ist.

Animiere doch dein Kind dazu, auch eine eigene Geschichte zu schreiben, bei der man während des Lesens verschiedene Wahlmöglichkeiten hat und lass es ein passendes Buch-Cover dazu gestalten – hier hätten wir schon eine Vorlage:

05. Gemeinsames Kochen

Abends, wenn alle mit Schule, Arbeit und Hausaufgaben fertig sind, könntest du mit deinen Kindern gemeinsam auch etwas Leckeres backen oder kochen – oder ältere Kinder einfache Gerichte sogar vollkommen alleine zubereiten lassen. Durch das eigene Zubereiten von Mahlzeiten können deine Kinder nicht nur diverse Kochmethoden und Familienrezepte lernen und etwas Eigenverantwortung übernehmen, sondern auch eine bessere Verbindung zu den Lebensmitteln, die sie zu sich nehmen, aufbauen und so einen wichtigen Schritt in Richtung gesunde Ernährung tun.

Und so ganz nebenbei legst du damit auch die Grundstein dafür, dass der Nachwuchs sich später mal ab und an selbständig um das Familienabendessen kümmern kann, während du zur Abwechslung mal auf der Couch entspannst und darauf wartest, dass alles fertig ist.

Hier haben wir eine schöne Vorlage für eigene Rezeptkarten, auf denen deine Kinder ihre Kreationen schriftlich festhalten können:

06. Spielend lernen mit Handy-Apps

Spielt dein Kind auch liebend gerne auf dem Handy herum? Dann nutze das doch und installiere ein paar kinderfreundliche Apps und Lernspiele, die nicht nur Spaß machen, sondern auch spielend etwas beibringen können. Ein Beispiel hierfür wären etwa kostenlose Sprachlern-Apps wie Duolingo, die mit Erfahrungspunkten, Herausforderungen, Leaderboards, freischaltbaren Avataren und mehr an richtige Games erinnern, aber auch tatsächliche Spiele wie Sudoku oder Quiz-Apps können Fertigkeiten und Wissen trainieren.

Nicht kostenlos, aber eine weitere lustige App wäre die GEOlino-App vom gleichnamigen Kindermagazin, die sich der neuesten Augmented Reality-Technologie bedient und Kinder die Natur auf witzige Art und Weise ins Wohnzimmer holen lässt. Gratis ist hingegen die süße und nostalgische App Die Maus (auch was für die Eltern), in der man interaktiv die Welt der Maus entdecken kann – Lach- und Sachgeschichten inklusive.

Bei besonderen Erfolgen oder witzigen Kreationen kannst du dein Kind auch eine Karte oder einen Social Media Post gestalten lassen (auch per Canva App), um Familie und Freunde dran teilhaben zu lassen – hier wäre eine süße Vorlage dafür:

07. Musizieren & singen

Zugegeben, dieser Tipp hier könnte auch ein wenig nach hinten losgehen, aber sieh es mal so: Das Leid deiner Ohren zu Beginn wird hoffentlich irgendwann durch wunderbare Melodien aus dem Kinderzimmer ausgeglichen. Um ein Instrument zu lernen, braucht dein Kind natürlich auch ein solches, aber nicht nur mit Instrumenten lässt es sich musizieren – immerhin kann man auch singen oder aber, ganz modern, auch mit diversen Computerprogrammen, unter anderem etwa mit dem kostenlosen Audacity, Melodien kreieren.

Der Unterricht selbst kann mittlerweile dank zahlreicher Online-Ressourcen auf YouTube und Co. ebenfalls eigenständig vor dem Bildschirm passieren. In diesem Video hier werden dir bzw. deinem Kind so etwa die Grundlagen des Gitarrespielens beigebracht, und hier gibt es Klavierunterricht für Anfänger.

Wenn dein Kind ein paar Lieder einstudiert hat, dann veranstalte ein kleines (Online-)Konzert daheim – inklusive cooler Ankündigung. Hier wäre die passende Vorlage zum Gestalten (tausche die Bilder einfach durch Fotos von den Proben):

08. Workshops im Internet besuchen

Nicht nur Musizieren kann man im Internet lernen, sondern auch noch eine ganze Menge weiterer spannender Dinge. Kostenfreie Kanäle wie YouTube oder Vimeo, aber auch kostenpflichtige Seminar- und Workshop-Seiten bieten hierbei Kurse zu allen möglichen Themen an – von Wissenschaft über Technik bis hin zu Sport und sogar Medienkompetenz, speziell für Kinder und Jugendliche.

Falls dein etwa Kind zeichnen möchte, bietet Sketchdesignerin Simone Abelmann Kurse für Kinder an, das Münchner Kinderkunsthaus stellt täglich Bastelanleitungen auf ihren Instagram-Account – manche davon brauchen je nach Alter des Kindes wahrscheinlich etwas Hilfe oder Vorbereitung von den Eltern – und auf Code It! können deine Kleinen sich ganz einfach im Programmieren probieren.

Als Nachbereitung für die entsprechenden Workshops kannst du deinen Kindern kurze Arbeitsblätter erstellen. Hier ist eine hilfreiche Vorlage dafür:

09. Altes Handy als Fotoapparat

Dank Smartphones kann man mittlerweile ganz einfach, schnell und kostenlos Fotografieren und daher kannst du deine Kleinen in ihrer Fotografier-Laune problemlos freien Lauf lassen. Dazu benötigst du lediglich ein altes Handy, das nicht mehr gebraucht wird. Die Fotofunktion auf modernen Smartphones kann nämlich auch dann genutzt werden, wenn keine Sim-Karte eingelegt ist – und übertragen werden können die Bilder dann entweder per Kabelverbindung oder über das eingerichtete WLAN daheim, das ebenfalls ohne Sim-Karte funktioniert.

Zeig deinem Kind, wie es die Fotofunktion und diverse Filter nutzt, und motiviere es dazu, das liebe Haustier, Spielzeug, Geschwister, Hauspflanzen und alles, was es sonst noch entdeckt, bildlich einzufangen. Fotografieren fördert die Kreativität und Beobachtungsgabe und könnte womöglich irgendwann sogar zu einem Beruf werden. Auch zum Thema Fotografie gibt es übrigens jede Menge kostenlose Online-Ressourcen und -Kurse.

Hier haben wir eine Vorlage für ein Fotocollage für dich, in der die Schnappschüsse deiner Kinder dann schön präsentiert werden können:

10. Eigene Videos drehen

Genau wie Fotografieren kann auch das Drehen von kurzen Videos für Kinder richtig spannend und gleichzeitig lehrreich sein – immerhin fördert das Hobby nicht nur die Kreativität, sondern verlangt auch einiges an Technikwissen, das heutzutage ebenfalls in so gut wie allen beruflichen Bereichen wichtig ist.

Wenn dein Kind sich am Computer gut auskennt, dann kann es die Videos nach dem Drehen natürlich auch noch schneiden, mit Effekten versehen, neue Sounds hinzufügen und mehr. Auch mit Canva kann dein Kind die selbst gedrehten Videos schön gestalten und präsentieren – das geht ganz einfach mithilfe von schicken Video-Vorlagen, die es nach Belieben individualisieren und herunterladen (bzw. präsentieren) kann.

Falls du und dein Kind die Videos auf YouTube oder Vimeo teilen möchtet, dann verwendet dazu am besten ein Thumbnail-Bild wie etwa diese Vorlage hier:

11. Mit Freunden per Video-Call plaudern & spielen

Gerade jetzt, da die Schulen teilweise geschlossen sind und diverse Ausgangsbeschränkungen gelten bzw. soziale Distanzierung gefragt ist, kann es gut sein, dass Kinder ihre Freunde kaum sehen und daher sehr vermissen – glücklicherweise kannst du dem dank einfacher Video-Calls entgegenwirken.

Zoom bietet sich aktuell an und ist eine kostenlose Video-Call-Software, über die dein Kind mittels Webcam und Mikrofon mit seinen Freunden videochatten kann. Auch Spiele können problemlos über einen Video-Call gespielt werden. Rollenspiele wie Dungeons und Dragons sind dabei genauso spielbar wie simple Brettspiele oder auch Videogames, die nebenbei gemeinsam gezockt werden. Lass dein Kind dabei am besten auch mal für eine Weile alleine quatschen, sodass es sich ungestört mit seinen Freunden austauschen kann – ganz so, wie das auch in den Pausen in der Schule oder bei Treffen im Kinderzimmer wäre.

Zoom-Calls kann man mit witzigen Hintergründen noch spannender gestalten. Hier wäre etwa eine süße Vorlage, die du als Zoom-Hintergrund verwenden kannst:

12. Spielenachmittag zu Hause

Natürlich kann dein Kind nicht nur per Videochat mit seinen Freunden spielen, ihr könnt auch als Familie gemeinsame Spielenachmittage oder -abende einplanen und die Spiele dann je nach Alter deiner Kinder auswählen. Auch Spiele ohne viel Material – zum Beispiel nur mit Zettel und Stift wie Stadt, Land, Fluss – oder Bewegungsspiele wie Fangen oder Verstecken sind eine gute Möglichkeit, die Kids länger zu beschäftigen.

Spiele trainieren alle möglichen Fertigkeiten deines Kindes – von einfachem Zählen bei Würfelspielen über beispielsweise geografisches Wissen bei Brettspielen mit Landkarten bis hin zu Kompetenz im Umgang mit Geld, das bei allen Spielen erworben werden kann, in denen es darum geht, Ressourcen zu verwalten. Zudem stärken Spielenachmittage auch das Familiengefühl und sind eine tolle Möglichkeit, in die fantasievolle Welt deines Kindes einzutauchen.

Mit etwas älteren Kindern kannst du auch mit anderen Familien Quiz-Abende per Video-Call planen. Hier hätten wir eine passende Vorlage dafür, die du nur noch mit eigenen Fragen bestücken musst:

13. Basteln mit einfachen Materialien

Hast du als Kind auch eine Murmelbahn aus Papier gebaut? Oder hübsche Karten mit Kartoffeldruck-Stempeln verziert? Genau diese Dinge kannst du jetzt auch deinem Kind beibringen, um ihm nicht nur den Umgang mit diversen Materialien und Werkzeuge beizubringen, sondern es auch sinnvoll zu beschäftigen.

Die Murmelbahn darf im Anschluss für Rennen genutzt werden (und/oder als Foto oder Video mit Freunden geteilt werden), die Karten können an Oma und Opa gehen, die man aktuell ja nicht besuchen sollte, und wer ältere Kinder zu Hause hat, der kann das Ganze natürlich noch beliebig ausbauen: Bastelt etwa mit Ton, der zu praktischen Schüsseln und Bechern verarbeitet werden kann, Fimo Modelliermasse, die zu hübschen Anhängern für Ketten und Armbändern wird, Stoffe, die zu Kostümen geschneidert werden, Naturmaterialien, die in tiefen Rahmen zu edlem Wandschmuck werden, und mehr… Die Möglichkeiten sind hier wirklich endlos.

Die Werke können nach der Fertigstellung abfotografiert und als virtuelle Karte an die Großeltern verschickt werden. Hier wäre eine süße Vorlage dafür:

14. Zimmer umdekorieren

Bei dieser Aktivität hier ist es wichtig, gewisse Grenzen zu setzen, aber es macht einfach Spaß, auch mal das eigene Zimmer umzugestalten – und obendrein kann man so mitunter auch ein paar praktische neue Elemente hinzufügen.

Eine neue Pinnwand über dem Schreibtisch kann deinem Kind beispielsweise dank wechselnder Info-Post-its beim Lernen helfen, hübsche Poster mit spannenden Fakten sehen nicht nur toll aus, sondern vermitteln auch Wissen, ein neues Bücherregal neben dem Bett motiviert womöglich dazu, mehr zu lesen, und eine Fotocollage mit Bildern von deinem Kind und seinen Freunden hilft ihm dabei, sich auch in Zeiten von Corona sozial verbunden zu fühlen. Am besten geht ihr hier zunächst alle Ideen durch und besprecht dann gemeinsam, was ihr wirklich umsetzen möchtet. Oftmals merkt man so auch, dass man gar nichts Neues braucht, einfach durch das Umstellen der Möbel bzw. durch ein paar einfache Änderungen (neuer Anstrich, andere Stoffe, etc.) erreicht man schon viel.

Auch neue Poster oder Bilder können dem Kinderzimmer ein neues Flair verleihen. Hier hätten wir eine süße Vorlage zum Gestalten:

Dank unserer Tipps hier sollte nun wirklich keinem Kind mehr langweilig werden – und du als Elternteil etwas mehr Zeit haben, auch im Home Office mal ungestört zu arbeiten. Übrigens kann dein Kind sich auch mit Canva stundenlang kostenlos kreativ verausgaben – einfach eine unserer zahlreichen Vorlagen aussuchen oder den Editor starten und schon kann es losgehen mit dem Designen und Gestalten! Viel Spaß!

Deine Geheimwaffe für beeindruckende Designs