10 Tipps & Vorlagen für erfolgreiche Social Media-Kampagnen

Wer sein Produkt gezielt vermarktet, der ist dem Erfolg schon einen Schritt näher. Hier sind zehn Tipps und Vorlagen für einen gelungenen Social Media-Auftritt.

Hast du ein neues Produkt am Start? Bist du gerade dabei, ein neues Unternehmen zu gründen oder möchtest du endlich auch in die fabelhafte Welt des Social Media-Marketings vordringen? Worum auch immer es bei dir gerade geht, unsere zehn praktischen Tipps und Social Media-Vorlagen helfen dir dabei, die sozialen Netzwerke gekonnt zu erobern.

01. Gestalte eine Teaser-Kampagne

Ein großartiger Produkt- oder Projekt-Launch sollte immer von einer vorangehenden Teaser-Kampagne begleitet werden. Teaser sind dafür da, vorab erste Hinweise zu neuen Produkte oder Projekten zu bieten oder gezielt Informationen auf neue Dienstleistungen und mehr zu streuen – in anderen Worten: Sie sollen deine potenziellen Kunden neugierig machen. Wer seine Kampagnen ganz besonders geschickt aufbaut, der kann so mitunter gar eine regelrechte Rätselrallye starten, die ganz von alleine Leute am Erscheinungstag auf deine Produktseite bringt.

Weniger ist bei Teaser-Posts meist mehr und oft werden Social Media-Namen hinzugefügt, damit man den entsprechenden Seiten gleich folgen kann. So stellen die Leser sicher, dass sie die Auflösung des „Rätsels“ nicht verpassen, und du kannst dich darauf verlassen, dass dein Produkt-Launch auch tatsächlich wahrgenommen wird.

Hier sind zwei Beispiele für unterschiedliche Teaser-Vorlagen: In beiden Beispielen werden gerade genug Infos präsentiert, um Neugierde zu schaffen:

02. Kreiere und nutze Hashtags

Genau wie die Twitter-Namen im vorigen Beispiel, kannst – und solltest – du natürlich auch Hashtags verwenden. Hashtags funktionieren Plattform-übergreifend, können also sowohl auf Twitter wie auch Instagram oder Facebook verwendet werden, und helfen dir dabei, dein Produkt oder deine Marke zu kategorisieren bzw. alle Informationen dazu einfach zugänglich zu machen.

Wichtig ist es dabei, auf zwei Arten von Hashtags zu setzen: Zum einen solltest du deinen eigenen Produkt- oder Marken-Hashtag schaffen, unter den Interessierten dich und dein Unternehmen schnell und einfach finden. Dieser Hashtag sollte möglichst spezifisch und auf jeden Fall einzigartig sein – also beispielsweise #MeinMarkennamen.

Die zweite Art von Hashtag, die du nutzen solltest, sind gängige Hashtags, die deine Marke oder dein Produkt beschreiben, beispielsweise #Seife, #Fashion oder auch #Videospiel. Diese Hashtags dienen dazu, dass dich Leute finden, die von dir und deinem Unternehmen womöglich noch nie etwas gehört haben, aber dennoch zu deiner Zielgruppe gehören und deshalb auch nach diesen Hashtags suchen, um coole neue Produkte wie dein eigenes zu finden.

Je größer deine Marke bzw. dein Produktportfolio wird, desto mehr Hashtags wirst du nutzen – beispielsweise könntest du einen Hashtag für jedes neue Produkt entwerfen oder auch besondere Hashtags für Gewinnspiele oder spezielle Events kreieren. Achte aber trotz allem darauf, dich nicht zu breit zu fächern – auch hier gilt: Manchmal ist weniger mehr. Auch lesen sich Posts schöner, wenn sie mit maximal drei bis fünf Hashtags versehen werden.

Hier findest du noch zwei Canva-Vorlagen, die Hashtags auf unterschiedliche Arten nutzen:

03. Starte Gewinnspiele und Aktionen, um deine Follower miteinzubeziehen

Wer liebt es nicht, coole Preise zu gewinnen? Wettbewerbe und Verlosungen, an denen deine User teilnehmen können, indem sie dein Produkt entweder kreativ zur Schau stellen oder zumindest mit ihren eigenen Social Media-Kontakten teilen, sind eine tolle Art, um deine Marke bekannter zu machen und neue potenzielle Kunden zu erreichen.

Um maximalen Nutzen aus der Aktion zu ziehen, kannst du die Gewinn-Chancen aller Teilnehmer erhöhen, je aktiver sie den Bewerb selbst unterstützen – beispielsweise könntest du eine Chance für ein Like, eine zweite für einen Kommentar und eine dritte für ein Teilen vergeben. Denke daran, dass das Bild, das du postest, dabei nicht unbedingt sämtliche Infos zum Bewerb enthalten muss – füge einfach einen Link im Beitrag ein, der die Details bespricht, und beschränke dich im Post selbst auf das Wesentliche.

Eine andere Möglichkeit, für Aktivität auf deinen Social Media-Kanälen zu sorgen, ist, deine User in die Gestaltung dieser miteinzubeziehen. Brauchst du beispielsweise einen neuen Produktnamen oder möchtest dein Maskottchen benennen bzw. fragst du dich, ob es besser wäre, ein neues Badesalz im Duft Rose oder Lavendel auf den Markt zu bringen, frag doch einfach deine Social Media Gefolgschaft. Einerseits liebt es jeder, seine Meinung abzugeben – vor allem dann, wenn diese auch noch tatsächlich Einfluss auf das hat, was Lieblingsmarken tun – und zum anderen ersparst du dir so auch eine Menge Arbeit.

Hier sind zwei Vorlagen, die deine User gekonnt einbeziehen:

04. Erstelle eine Fan-Gruppe und/oder einen Newsletter

Jeder ist gerne Teil einer besonderen, exklusiven Gruppe, die auch Vorteile genießt – und deine Kunden machen hierbei keine Ausnahme. Wenn du die Bindung zu deinen Kunden möglichst hochhalten und überdies die perfekte Testgruppe für deine Produkte schaffen möchtest, dann lade frühe Interessenten doch zu einer Gründer- oder Fan-Gruppe ein oder erstelle eine Mailing-Liste für einen Newsletter, in die sich alle Fans deiner Marke eintragen können.

Abgesehen davon, dass all jene Leute, die sich in solche Listen eintragen, üblicherweise wirklich begeistert von dir und deiner Arbeit sind, kannst du deinen Gründerclub bzw. deine Newsletter-Abonnenten auch als Testgruppe nutzen. Schicke ihnen Vorab-Bilder von neuen Produkten oder versende stichprobenartig Muster mit Bitte um Feedback. So kannst du die Reaktionen des Marktes schon einschätzen, bevor deine neuesten Kreationen veröffentlicht werden, und zudem eventuelle Last-Minute-Änderungen vornehmen, um den Produkt-Launch noch erfolgreicher werden zu lassen.

Hier sind ein paar tolle Vorlagen, die deine Kunden dazu motivieren, sich deinem Fanclub anzuschließen bzw. deinen Newsletter zu abonnieren:

05. Starte einen Countdown

Was passiert, wenn der Countdown ausläuft? Egal, ob du eine Website findest, auf der im Sekundentakt nach unten gezählt wird, oder ein Social Media-Profil, das täglich Posts mit abnehmenden Zahlen postet – du wirst unter Garantie wissen wollen, was passiert, wenn der Countdown Null erreicht, nicht wahr? Deinen Kunden geht es da nicht anders. Nutze Countdown-Posts oder interaktive Zähler auf deiner Website und Co., um Spannung aufzubauen und deine Kunden so richtig neugierig zu machen.

Pro-Tipp: Um den Countdown besonders aufregend zu gestalten, könntest du ihm auch täglich neue Hinweise hinzufügen – etwa immer neue kleine Bildausschnitte deines nächsten Produkts.

Hier sind passende Countdown-Posting-Vorlagen, die du auf Facebook, Instagram und Co. nutzen kannst:

06. Bleibe konsistent...

Dein Social Media-Auftritt ist wie eine Erweiterung deiner Marke – und sollte genau wie diese auch auf einen Blick erkennbar sein. Hierfür ist es wichtig, dass du den „Look & Feel“ deines Profils sowie deiner Posts auch über diverse Plattformen hinweg konsistent hältst. Verwende also beispielsweise dasselbe Vorschau-Bild auf allen Kanälen, passe auch den Text nur insofern an, wie es die jeweilige Plattform vorschreibt (Textlänge, etc.) und verwende deine Marken-Schriftarten und -Farben.

Auch was deine Posts allgemein anbelangt, solltest du darauf achten, einem roten Faden zu folgen. Zeigen deine Bilder bisher immer Personen? Dann bleib dabei. Zeigst du deine Produkte vorwiegend in Großaufnahme vor farbigen Hintergründen? Fotografiere auch dein neuestes Werk auf diese Weise. Umso klarer du deinen Stil hältst, umso einfach ist er wiederzuerkennen und umso eher wird er mit dir und deiner Marke in Verbindung gebracht werden.

Hier sind zwei Beispiele für Posts, die inhaltlich vollkommen unterschiedlich sind, aber dennoch einer gemeinsamen Branding-Linie folgen (weitläufige Landschaften ohne Menschen):

07. ...und konsequent

Social Media schläft nie und hat keinen Urlaub, also stelle sicher, dass du deine Kanäle auch regelmäßig mit neuen, interessanten Inhalten füllst, um zu verhindern, dass deine Marke auch nur eine Woche aus den Köpfen deiner User verschwindet.

Plane am besten schon ein paar Wochen im Voraus deine Posts und nutze Planungs-Tools und -Funktionen, um regelmäßig und ohne Unterbrechung zu posten. Selbst dann, wenn du vielleicht im Urlaub bist, wobei es sich empfiehlt, jemanden als Urlaubsvertretung zu haben, falls Kommentare oder Fragen auftauchen. Besonders empfehlenswert ist dies, wenn du spezielle Events vermarktest – etwa Produkt-Veröffentlichungen oder Gewinnspiele.

Wichtig ist es zudem, zur richtigen Tageszeit zu posten. Ein Beitrag, der mitten in der Nacht geteilt wird, erhält normalerweise weit weniger Aufmerksamkeit als ein Beitrag, der zwischen 6 und 8 Uhr morgens online geht, wenn der Großteil deiner Zielgruppe beim Frühstück sitzt oder am Weg zur Arbeit ist und die Zeit nutzt, um noch schnell zu sehen, was gerade so auf Facebook und Co. los ist.

Hier ist eine Vorlage für einen Post zu einem zeitlich begrenzten Event inklusive möglichem Follow-up-Beitrag in ähnlichem Design:

08. Erstelle lustige Quizzes und Umfragen

Hand hoch, wer hat schon einmal bei einem Quiz auf Facebook und Co. mitgemacht? Jeder, der jetzt nicht aufzeigt, hat entweder Selbstbeherrschung beim Zen-Meister gelernt oder er schwindelt, denn eines steht fest: Absolut jeder möchte wissen, welche Farbe am besten zu einem passt, welcher Charakter der Lieblingsserie man ist oder welche Insel der perfekte Urlaubsort für die eigene Persönlichkeit wäre. Jeder.

Genau aus diesem Grund solltest auch du deine User mit spaßigen Quizzes und Umfragen versorgen. Das sorgt nicht nur dafür, dass deine Follower Spaß haben, Interaktion auf deinen Profilen entsteht und deine Marke dank Likes, Kommentare und dem Teilen der Posts beworben wird, die dabei gesammelten Infos können dir auch wertvolle Hinweise darauf geben, welche Produkte oder Services du in nächster Zeit zusätzlich anbieten solltest bzw. was du an deinen bestehenden Produkten verbessern kannst.

Pro-Tipp: Menschen erfahren nicht nur gerne mehr über ihre Persönlichkeit, sie beweisen auch gerne, wie viel sie wissen. Wenn dir also Persönlichkeits-Quizzes ausgehen, kannst du alternativ auf Wissens-Versionen setzen.

Hier haben wir einige Vorlagen für dich, die deine User dazu motivieren, an solchen Quizzes und Umfragen teilzunehmen:

09. Achte auf deine Calls-To-Action (CTAs)

Wenn du dich schon länger mit Online-Marketing oder Marketing im Allgemeinen befasst, dann hast du sicher auch schon von Calls-To-Action oder CTAs gehört. Zusammenfassend versteht man darunter jegliche Aufforderung an deine User, etwas Bestimmtes zu tun – beispielsweise einem Link zu folgen, einen Kauf durchzuführen oder ein Quiz zu starten.

Man mag es nicht glauben, aber es ist erstaunlich, welchen Unterschied eine direkt ausgesprochene und hübsch in Szene gesetzte Aufforderung in Sachen Interaktion wirklich macht. Probier es einfach aus und gestalte einen Post mit den schicken Vorlagen hier! (Siehst du, was wir hier getan haben?)

10. Beteilige dich am Gespräch

Je mehr Aufmerksamkeit deine Social Media-Beiträge generieren, desto mehr Kommentare, Erwähnungen und Nachrichten wirst du bekommen – und wir empfehlen dir: Reagiere darauf. Wenn du in direkten (freundlichen) Kontakt mit deinen Fans und Usern trittst, schaffst du Nähe und ein Gefühl persönlicher Bindung, was deinen Followern wiederum vermittelt, dass sie mehr als bloße Kunden sind. Halte dich dabei von Troll-Posts fern, aber gehe auch auf Negatives ein, beispielsweise berechtigte Bedenken, respektvoll formulierte Beschwerden oder angesprochene Produktmängel.

Deine aktive Teilnahme am Dialog auf Facebook, Twitter und Co. sollte sich aber nicht nur auf die Interaktion auf deinen eigenen Kanälen beschränken – es ist ebenso wichtig für dich, up-to-date zu bleiben, was aktuelle Trends in deinem Bereich und deiner Branche anbelangt, was Leute abseits deiner Kanäle über deine Produkte oder deine Marke sagen oder welche Seiten dir Empfehlungen oder Kritik aussprechen.

Abschließend solltest du dich nicht nur darauf beschränken, auf Gesagtes zu reagieren, sondern auch aktiv das Gespräch mit deinen Usern suchen – beispielsweise, indem du nach dem Erreichen von Meilensteinen Danke-Posts veröffentlichst, regelmäßige Status-Updates gibst oder auch zu Anlässen, die deiner Community am Herzen liegen – beispielsweise dem Earth Day, zu Weihnachten oder zum Pride Month – entsprechende Beiträge verfasst.

Hier sind einige Beispiele für Vorlagen, die zu solchen Anlässen passen:

 

Fühlst du dich jetzt wie der absolute Social Media-Profi? Dann setze das Gelernte doch gleich in die Tat um und erschaffe mithilfe unserer Canva-Vorlagen sowie dem praktischen Design-Tool perfekt auf deine Follower abgestimmte Beiträge, die Aufmerksamkeit erzeugen. Viel Spaß beim Gestalten!

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