Neues Jahr, neues Glück viele nehmen sich zum Jahresbeginn Neujahrsvorsätze vor oder nutzen die Feiertage, um Pläne fürs nächste Jahr zu schmieden. Wir haben hier ein paar außergewöhnliche Vorsatz-Ideen für dich.

Tja, die Sache mit den Neujahrsvorsätzen... Einerseits möchten wir voller Elan ins neue Jahr starten und uns endlich mal das vornehmen, was schon länger auf der Strecke geblieben ist, andererseits sind viele Neujahrsvorsätze schwierig zu erreichen oder zu hoch gesteckt und wirken daher eher demotivierend.

Damit deine Pläne im nächsten Jahr nicht auf der Strecke bleiben, haben wir hier Neujahrsvorsätze, mit denen du kreativ an dein gewähltes Thema herangehen kannst.

01. Verwende Mottos statt Vorsätze

Wir leben in einer sehr zielstrebigen Kultur, in der immer wieder von wichtigen Schritten und Zielen die Rede ist: Karriere, Eigenheim, Marathon, Urlaubs-Bucket-List,... Wir leben allerdings auch in einer immer komplexeren Welt mit hohen Ansprüchen und vielen Möglichkeiten zur Verzettelung. Anstatt also jedes Jahr etwas enttäuscht Neujahrsvorsätze à la „20 Bücher lesen“ oder „jeden zweiten Tag Sport machen“ irgendwann wieder über Bord zu werfen, warum nicht dem Jahr ein Motto geben, anstelle eines Ziels?

Lebst du beispielsweise einen hektischen Alltag, könntest du als Jahresmotto „Alles etwas ruhiger angehen“ wählen oder falls du dich mehr um deine physische und mentale Gesundheit kümmern möchtest, könnte das Motto „Selfcare“ was für dich sein. So gibst du dem Jahr ein Thema und kannst dein Leben nach deinen Werten gestalten, ohne Zielen hinterher jagen zu müssen.

Am besten schreibst du dein gewähltes Motto auf und wiederholst es regelmäßig für dich als eine Art Mantra. Hier wäre eine schicke Vorlage für einen Social Media Post, falls du dein Motto mit anderen teilen möchtest:

02. Wähle einen Vorsatz, der dir am Herzen liegt

Ähnlich wie beim ersten Tipp geht es hier darum, deinem Vorsatz mehr Bedeutung zu geben, als nur einer beliebigen Zahl nachzujagen. Statt „15 Bücher lesen“ könntest du dir zum Beispiel vornehmen, ab sofort mindestens zur Hälfte Bücher von Frauen zu lesen oder öfter mal zu Büchern zu greifen, deren Verfasser aus einem anderen Kulturkreis stammen. Oder du könntest Bücher aus Genres lesen, die du noch nicht wirklich kennst(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) oder von denen du dir nicht sicher bist, ob sie dir gefallen.

Verfasst du deine Neujahrsvorsätze so, bekommst du neue Anreize und entdeckst möglicherweise noch mehr Spaß an Literatur, was dich automatisch zum Lesen anregt. So liest du dann wahrscheinlich ohnehin mehr als 15 Bücher im Jahr. Und wenn nicht, ist das auch okay.

03. Überleg dir 12 kleinere monatliche Neujahrsvorsätze

Falls du dir auf jeden Fall Vorsätze vornehmen möchtest, warum dann nicht einfach kleinere Ziele setzen, die du in den einzelnen Monaten erreichen kannst. Ob du dabei auf 12 ganz unterschiedliche Vorsätze setzt oder dir ein Jahresthema suchst und dieses in 12 Teilziele runterbrichst bzw. dir Aufgaben stellst, ist ganz dir überlassen. So hast du aber bereits Ende Januar ein erstes Erfolgserlebnis. Bleib aber auch bei den Teilaufgaben flexibel und kreativ.

Um beim Thema Lesen zu bleiben: Falls dir das am Herzen liegt, könntest du zum Beispiel in einem Monat eine Kurzgeschichte aus einem neuen Genre lesen und im nächsten Monat zu einer Lesung gehen oder einem Buchclub beitreten. Es hat also alles mit dem Jahresthema zu tun, kann aber auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise Spaß machen. Auch so entdeckst du einen neuen Zugang zu etwas, das dir am Herzen liegt.

Bonus-Tipp:Falls du jemanden im Leben hast, der dich richtig gut kennt, und du ein wenig mutig bist, könntest du auch denjenigen bitten, sich für dich ein paar Überraschungs-Teilaufgaben zu überlegen. Das bringt dich aus der Komfortzone raus!

Mit dieser Monatsplaner-Vorlage(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) hier kannst du dir über deine 12 monatlichen Ziele Gedanken machen und sie positiv und realistisch formulieren:

04. Stell dich unangenehmen Situationen

Nein, wir reden hier nicht davon, dass du dich in Gefahr begeben oder dir einen Schreck versetzen sollst. Es geht hier vielmehr darum, ein mulmiges Gefühl bei bestimmten Fertigkeiten zu überwinden, die du gerne erlernen möchtest. Ein gutes Beispiel wäre etwa das Präsentieren oder Reden vor Kollegen oder einem Publikum. Wichtig ist, dass es sich um etwas handelt, das dir viel bedeutet und das dich auch persönlich oder beruflich weiterbringt.

Dein Vorsatz könnte also so lauten, dass du ab sofort öfter mal „Ja“ zu unangenehmen Situationen sagst. Um beim Rede-Beispiel zu bleiben: Biete doch im nächsten Meeting an, etwas zu präsentieren oder melde dich freiwillig, wenn Vortragende gesucht werden. So stellst du dich deiner Angst, lernst etwas Neues und bringst dich auch noch beruflich und/oder persönlich weiter.

05. Wähle einen Anti-Neujahrsvorsatz

Falls du zu den Leuten gehörst, die sich ständig selbst kritisieren (egal ob laut oder nur im Kopf), immer viele und möglichst hohe Ziele setzen und kaum zu erreichende Ansprüche an sich haben, dann sind klassische Neujahrsvorsätze für dich vielleicht gar nicht so ideal, da sie dich wahrscheinlich nur noch mehr stressen und möglicherweise demotivieren. Probiere stattdessen, dir eine Art Anti-Vorsatz wie „Einen komplett faulen Tag im Monat“ oder ein Motto wie „Morgen ist auch noch ein Tag“ zu setzen. Egal, wie du es formulierst, im Grunde geht es dabei, einfach netter zu dir selbst zu sein.

Menschen sind sehr visuell fokussiert, gestalte dir also am besten ein Poster(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet), das dich immer daran erinnert, dass du genug bist. Hier wäre eine auffällige Vorlage für dich zum Gestalten:

06. Nimm dir Beziehungen als Vorsatz

In unserer heutigen Zeit ist es oft schwierig, am Ball zu bleiben mit all den Verpflichtungen, Neuigkeiten und Ereignissen. Warum also nicht im nächsten Jahr einen Schwerpunkt auf Familie und Freundschaft setzen?

Wie du das formulieren möchtest und wieviel Zeit du investieren willst bzw. kannst, ist natürlich dir überlassen – immerhin soll auch noch genug Zeit für dich selbst drin sein. Du könntest dir auch gemeinsame Neujahrsvorsätze mit deinen Liebsten überlegen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem (virtuellen) Buchclub oder regelmäßigen gemeinsamen Spaziergängen?

07. Fokussiere die Vorsätze auf deine Lebensweise

Da wir mitten in der Klimakrise stecken, kann eigentlich jeder von uns noch ein Stück drauflegen und die eigene Lebensweise überdenken. Natürlich können vor allem auf politischer und wirtschaftlicher Ebene die größten Änderungen losgetreten werden, aber auch wir können unseren Beitrag dazu leisten. Das wäre doch zum Beispiel ein toller Neujahrsvorsatz. Wie sehen denn deine Essgewohnheiten aus: Kaufst du viel regional und saisonal ein? Hast du schon mal probiert, hin und wieder vegan zu essen?

Oder wie sieht es mit deinem Müllverhalten aus aus? Wo könntest du noch ansetzen, um Müll zu vermeiden? Genauso könntest du auch beim Konsum ansetzen: Brauchst du die meisten Dinge, die du kaufst, oder könntest du dir manches ausleihen? Gerade hierbei sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt und du kannst das Ganze auch ins Positive drehen und ein neues Hobby entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem eigenen kleinen (Balkon-)Garten?

08. Warum immer Neues? Wähle einen Weitermach-Vorsatz

Es muss nicht immer jedes Jahr unbedingt ein neuer Vorsatz her. Falls du etwas gerne machst oder falls dein Neujahrsvorsatz im vergangenen Jahr sehr gut für dich gepasst hat und motivierend war, dann steht dem nichts im Wege, einfach so weiterzumachen wie bisher. Durchhalten ist auch eine Kunst und darf auf jeden Fall gefeiert werden!

Egal also, ob es sich dabei um ein neues Hobby handelt, das du im vergangenen Jahr begonnen hast, oder um eine langjährige Leidenschaft von dir. Indem du dir vornimmst, es weiterhin als Priorität in deinem Leben anzusehen, erlaubst du dir, Zeit dafür freizumachen, und kannst dich so dem Thema komplett widmen. Vielleicht kannst du sogar fachlich in die Tiefe gehen oder einfach weitermachen wie bisher bzw. neue Ansätze ausprobieren.

09. Wähle Dankbarkeit als Vorsatz

Es ist schön, wenn die Sonne scheint, wenn man sich gerade ein Stück leckere Schokolade gönnen konnte, wenn man mal wieder Zeit für einen Plausch mit den Besten gefunden hat, wenn der Schatz spontan beschlossen hat, das Lieblingsessen zu kochen, wenn ein Termin ausfällt und man plötzlich zwei Stunden Zeit für sich hat, wenn das Lieblingsbrot im Angebot war, wenn der Kaffee am Morgen besonders gut geschmeckt hat... Wir könnten wohl noch endlos viele kleine Dinge aufzählen, für die wir täglich dankbar sein können und da sind die großen Dinge wie Gesundheit, eine tolle Familie und liebe Freunde noch gar nicht mit dabei.

Leider fokussiert sich unser Gehirn aber gerne auf die negativen Dinge im Leben, was für uns Menschen zwar ganz früher (zu Zeiten von Säbelzahntigern und Höhlen) überlebenswichtig war, heute aber oft überflüssig ist, da wir uns mehr über eine unfreundliche E-Mail ärgern, als wir uns über ein nettes Kompliment freuen. Warum dem also nicht entgegensteuern und als Vorsatz auf Dankbarkeit setzen. Ein Dankes-Notizbüchlein kann dabei helfen, sich abends oder morgens (oder auch einfach zwischendurch) immer wieder bewusst zu machen, wie viel Schönes täglich um einen herum passiert, wofür man dankbar sein kann.

Du könntest auch jemandem in deinem Leben mit einer schönen Grußkarte ein liebes Danke schicken. Hier hätten wir gleich eine schicke Dankeskarten-Vorlage(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) für dich:

10. Wähle den richtigen Neujahrsvorsatz für dich

Überlege dir, was dir wirklich wichtig ist – das könnte eigentlich selbst schon ein Neujahrsvorsatz sein, indem du dir einfach mal ein Jahr lang mehr Zeit dafür nimmst, zu überlegen, wie für dich ein tolles Leben aussieht und wie du Schritt für Schritt darauf hin arbeiten könntest. Vielleicht wird dir aber auch klar, wie toll du es ohnehin schon hast. Auch super!

Sobald du weißt, was dir wichtig ist, kannst du dir passende Vorsätze vornehmen, Ziele definieren, Pläne schmieden oder Mottos setzen. Oftmals denkt man nicht lange über einen Neujahrsvorsatz nach, aber vielleicht passt er gar nicht zu dem, was man eigentlich erreichen will. Als Beispiel: Viele nehmen sich vor, regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Aber warum eigentlich? Ist das Ziel fitter zu werden? Möglicherweise ist ein Fitnessstudio gar nicht das Richtige, vielleicht wäre Laufen oder Radfahren viel motivierender. Wichtig ist es, einen Vorsatz zu wählen, der zu dir passt, der Spaß macht und nicht zur Schinderei wird.

Bonus-Tipp: Sobald du einen Vorsatz gefunden hast, schreib ihn auf und dann schraub deine Erwartungshaltung nach unten. Zum Beispiel: Anstatt dir vorzunehmen, 20 Bücher im Jahr zu lesen, überleg dir, ob das mit deinem aktuellen Tagesablauf überhaupt machbar ist. Falls du ohnehin schon 15 im Jahr liest, wirst du das eher schaffen, also wenn du aktuell nur 5 Bücher liest. Dann macht es mehr Sinn, dich langsam an die 20 ranzutasten und dir vielleicht mal nur 8 oder 10 vorzunehmen. Ansonsten wird das Lesen zum Muss und du liest im schlimmsten Fall sogar weniger.

Na, war ein passender Neujahrsvorsatz dabei? Oder möchtest du dir jetzt lieber ein Motto überlegen oder das Jahr unter den Stern der Dankbarkeit stellen? Egal, wofür du dich entscheidest, solange du dich gut dabei fühlst, alles erreichbar ist, was du schaffen möchtest, und du einen groben Plan hast(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet), wie du das Ganze angehen willst, dann steht einem tollen Jahr voller neuer Erfahrungen nichts mehr im Weg.

Und falls du dir ein motivierendes Poster oder einen Projektplan erstellen möchtest, dann kannst du gleich in Canva(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) loslegen. Wir wünschen dir viel Spaß bei der Planung fürs neue Jahr!

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