Modernes Lebenslauf-Design: Was gehört rein und wie?

Der Weg zum ultimativen Traumjob beginnt mit dem idealen Lebenslauf – wir verraten dir, was rein muss und wie du ihn am besten gestaltest.

Wenn es darum geht, sich für einen neuen Job zu bewerben, ist einer der wichtigsten Punkte dabei, einen professionellen, aktuellen Lebenslauf zu erstellen. Allerdings ist es nicht unbedingt einfach, all seine bisherigen Erfahrungen, Ausbildungen und Fertigkeiten auf ein oder maximal zwei A4-Blätter zu bringen und man muss sich dabei immer die Frage stellen, wie Rekrutierer des Unternehmens, bei dem man sich bewirbt, wohl denken und was sie lesen bzw. sehen wollen.

Um dir bei der Erstellung deines eigenen, großartigen und allen aktuellen Anforderungen entsprechenden Lebenslaufs ein wenig unter die Fittiche zu greifen, haben wir den folgenden Artikel verfasst. Hier verraten wir dir, welche Dinge es zu beachten gilt und worauf Firmen aktuell besonderen Wert legen.

H2: Achte darauf, dass dein Lebenslauf leicht überflogen werden kann

Die meisten Rekrutierer haben nur wenig Zeit, um etliche Bewerbungen samt Lebensläufen durchzusehen, also hinterlasse am besten schon gleich zu Beginn einen guten Eindruck, indem du ihnen ihren Job etwas erleichterst: Gestalte deinen Lebenslauf übersichtlich und gut strukturiert, sodass man ihn überfliegen und so die relevantesten Infos im Nu finden kann.

Achte dabei darauf, keine langen Sätze zu schreiben, sondern all deine Erfahrungen – von deiner Ausbildung über deine bisherigen Positionen bis hin zu speziellen Fähigkeiten – stichwortartig bzw. in kurzen Phrasen aufzulisten. Egal, wie toll der Inhalt deines Lebenslaufs ist, wenn er sich nicht leicht lesen lässt, wird er kaum tatsächliche Beachtung finden.

Um die Struktur übersichtlich zu halten, solltest du deinen Lebenslauf in einzelne Abschnitte einteilen und diese klar voneinander trennen, etwa durch Abstände, Trennlinien, Rahmen oder verschiedenfarbige Hintergründe. Wenn dir der Platz ausgeht, verwende einfach mehrere Spalten, und stelle auch sicher, Überschriften oder besonders Wichtiges mit fetten oder farbigen Fonts hervorzuheben, um die Lesbarkeit weiter zu erhöhen.

Diese beiden schicken Lebenslauf-Vorlagen hier machen in Sachen Übersichtlichkeit alles richtig und können von dir ganz einfach angepasst werden:

 

H2: Führe konkrete Beispiele deiner Erfolge an

Natürlich ist es wichtig, im Lebenslauf anzugeben, was deine Aufgaben und Verantwortungsbereiche in früheren Positionen waren, aber auch deine Erfolge sollten dabei nicht zu kurz kommen – nur weil du etwas gemacht hast, heißt das nämlich noch lange nicht, dass du es auch gut gemacht hast.

Füge deinem Lebenslauf deshalb am besten auch kurze Infos zu Projekten bei, auf die du besonders stolz bist und bei denen du besonders erfolgreich warst, und beschreibe, was deine Verantwortungsbereiche waren, was genau du beigetragen hast und wie das Resultat deiner Arbeit aussah.

Zusätzlich solltest du versuchen, in deinem Lebenslauf eine Art Geschichte deiner Karriere zu erzählen – von kleinen Erfolgen am Anfang bis hin zu immer größeren –, um zu zeigen, wie du mit jeder Aufgabe gewachsen bist, und zu suggerieren, dass das auch weiterhin so bleiben wird.

Diese beiden Lebenslauf-Vorlagen hier arbeiten in unaufdringlicher Weise auch die Erfolge ihrer Schreiber ein und bringen sie zudem in eine kurze, leicht lesbare Form:

H2:  Sei vorsichtig bei deiner Wortwahl

Dass dein Lebenslauf in Sachen Grammatik und Rechtschreibung einwandfrei sein sollte, versteht sich von selbst, aber achte zudem darauf, dass auch der Inhalt wirklich das aussagt, was du vermitteln möchtest. Es wirft ein schlechtes Licht auf dich, wenn du einen hochgestochenen Schreibstil verwendest, mit Worten, die im jeweiligen Kontext möglicherweise falsch sind.

Beim Schreiben solltest du dir dabei folgende Gedanken machen:

  • Welche meiner Fertigkeiten möchte ich besonders hervorheben?
  • Wie kann ich jene Erfahrungen und Fähigkeiten, die ich im neuen Job brauchen werde, gezielt hervorheben?
  • Wie kann ich meine Erfahrungen und Erfolge möglichst kompakt auflisten?

Sobald du die Antworten auf diese Fragen hast, überlege dir entsprechende Formulierungen und nutze Grammatik-Nachschlagewerke und Online-Wörterbücher wie etwa den Duden, um sicherzugehen, dass du auch keine Phrasen oder Ausdrücke verwendest, die nicht hundertprozentig korrekt gebraucht werden. Halte deine Ausdrucksweise im Zweifelsfalls lieber simpler und lass den Inhalt deines Lebenslaufs für dich sprechen.

Bonus-Tipp: Ein zweites Paar Augen sieht immer mehr, frag daher am besten jemanden im Freundeskreis, ob sie deine Bewerbung vor dem Absenden Korrekturlesen könnten. Falls du jemanden kennst, der in der Branche oder im selben Beruf arbeitet, für den du dich bewirbst, umso besser, da du so auch inhaltlich Feedback bekommen kannst.

„Weniger ist mehr“ trifft nicht nur auf die stilistischen Aspekte deines Lebenslaufs zu, sondern auch auf das Layout. Hier sind zwei schicke Lebenslauf-Vorlagen, die trotz ihres simplen Designs mächtig Eindruck schinden können:

H2:  Verwende schlichte, leicht lesbare Schriftarten

Im Design-Bereich spielen Schriftarten eine maßgebliche Rolle, um Botschaften an Leser und Betrachter zu übermitteln – und Lebensläufe stellen hierbei keine Ausnahme dar.

Wenn du den Font für deinen Lebenslauf wählst, achte am besten darauf, einfache Schriftarten zu wählen, die deine Talente und Fertigkeiten so richtig glänzen lassen. Wichtig ist es dabei, dass die Schriftart nicht vom Inhalt ablenkt und gleichzeitig leicht lesbar ist – der Fokus beim Lesen deines Lebenslaufs sollte auf dir und deinen Erfahrungen liegen, nicht auf der verwendeten Schriftart.

Am besten wählst du einen Font, der dich, dein Können sowie den Job, für den du dich bewirbst, subtil repräsentiert – also beispielsweise schwerere, kantige Schriftarten für physisch fokussierte Jobs oder feinlinige, leichte Schriftarten für Positionen, in denen Fingerspitzengefühl gefragt ist.

Bonus-Tipp: Vermeide am besten Schriftarten, die zu verspielt aussehen – allen voran in jedem Fall Comic Sans, sie gehört einfach auf kein Dokument, das professionell aussehen soll. Auch Schriftarten, die sehr oft verwendet werden, lassen dich nicht wirklich aus der Masse hervorstechen. So elegant Times New Roman auch ist und so klar Arial sein mag, die beiden Fonts werden als Klassiker einfach ständig verwendet.

Hier siehst du zwei Lebenslauf-Vorlagen, deren Schriftarten vollkommen unterschiedliche Botschaften vermitteln, aber dabei dennoch leicht lesbar sind und nicht von den Inhalten ablenken:

H2:  Design-Tipp: Erstelle eine Website zu deinem Lebenslauf

Es ist kaum überraschend, dass in der heutigen digitalen Zeit auch digitale Lebensläufe und Portfolios auf dem Vormarsch sind. Auch wenn diese bislang hauptsächlich von Freelancern und Kreativen genutzt werden, ist ein schön präsentierter Online-Auftritt in so gut wie jeder Branche eindeutig vorteilhaft.

Beim Erstellen deiner Website solltest du darauf achten, deine Kontaktdaten klar und gut sichtbar darzustellen, deine bisherigen Erfahrungen und Projektbeispiele anzugeben und Links zu deinen anderen Profilen, beispielsweise bei LinkedIn oder Xing, hinzuzufügen, um Besuchern einen guten Überblick über dein Können und deine bisherigen Erfolge zu geben.

Eine stets aktuelle, toll designte Website hilft dir dabei, mehr Beachtung zu finden, und erlaubt es Rekrutierern, bei Interesse mehr über dich herauszufinden, bevor sie dich noch zu einem Bewerbungsgespräch einladen. Und oft kann dieses bisschen Extra-Information der ausschlaggebende Punkt dafür sein, ob es zu Letzterem überhaupt kommt.

H2: Leg gleich mit dem Gestalten deines Lebenslaufs los

Konnten dir unserer Tipps helfen? Dann kannst du jetzt gleich damit beginnen, deinen eigenen Lebenslauf zu erstellen und dich nach deinen Traumjobs umzusehen. Falls du sofort mit dem Gestalten anfangen möchtest, klicke einfach hier und gelange direkt zum Canva-Editor.

Dort findest du noch weitere Vorlagen für Lebensläufe und CVs. Manche davon, wie auch ein paar in unserer Liste oben, beinhalten kostenpflichtige Design-Elemente, wie etwa Fotos oder Illustrationen. Da du die Vorlagen aber beliebig bearbeiten kannst, ist es ganz einfach, diese Elemente durch deine eigenen austauschen – vor allem die Fotos wirst du wohl ohnehin durch dein eigenes ersetzen wollen.

Wir wünschen schonmal viel Spaß beim Gestalten eines kreativen und zugleich professionellen Lebenslaufs und natürlich viel Erfolg bei der Bewerbung!

Deine Geheimwaffe für beeindruckende Designs