So bleibst du während der Heimarbeit motiviert

Frau streckt sich motiviert vorm Fenster

In Zeiten von Selbstisolation und Home Office durch Corona kann es schwierig sein, motiviert zu bleiben. Wir haben ein paar Tipps für dich!

Arbeiten von zu Hause aus, am besten noch bei flexiblen Arbeitszeiten, klingt auf den ersten Blick wie der Arbeitstraum schlechthin. Kombiniert man das Ganze aber mit wochenlanger Selbstisolation in den eigenen vier Wänden, dann verschwimmen Job und Privatleben zusehends. Ohne die nötige Abgrenzung für richtige Erholung, fällt einem schnell die Decke auf den Kopf. Muss sie aber nicht! In unserem Artikel haben wir sechs praktische Tipps für dich, die dir dabei helfen, auch während der Heimquarantäne motiviert zu bleiben.

01. Baue auf Rituale

In unsicheren Zeiten können tägliche Rituale deinem Leben Struktur und ein Gefühl von Sicherheit geben. Baue deshalb auf deine üblichen Routinen, um dich motiviert auf Kurs zu halten – auch dann, wenn du nicht täglich ins Büro pilgerst, sondern von daheim aus arbeitest. Deine Rituale können dabei von ganz einfachen Dingen wie dem täglichen Morgenkaffee zur selben Uhrzeit über regelmäßige Meetings mit den Kollegen, um die Tagespläne und neue Ideen zu besprechen, bis hin zu Meeting-freien Nachmittagen, damit du nach dem Mittagessen ungestört in den Arbeits-Flow kommen kannst, reichen.

Auch soziale Rituale sollten natürlich nicht zu kurz kommen. Wie wäre es beispielsweise mit einem täglichen Mittagessen mit den Lieblingskollegen – während der Heimarbeit eben mittels Zoom-Call. Egal, wie simpel diese kleinen Routinen wirken, sie helfen dir dabei, Struktur zu bewahren und fokussiert zu bleiben.

02. … und erstelle einen Zeitplan

Zeitpläne liegen dir nicht? Dann könnte es eventuell notwendig werden, dass du deine Einstellung während der Heimarbeit ein wenig adaptierst. Wenn du dir keinen fixen Zeitplan zurechtlegst, kann es nämlich schnell passieren, dass du dich noch vor Mittag stundenlang auf Instagram, Facebook und Co. verzettelst, anstatt zu arbeiten – dadurch kann sich alles so sehr verzögern, dass du abends nicht mehr dazu kommst, tatsächlich zu entspannen.

Die Sache bei der Heimarbeit ist, dass es unglaublich schwierig – aber auch sehr wichtig – ist, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen. Und das Geheimnis, eine klare Linie ziehen zu können (abgesehen davon, dass du nicht im Pyjama arbeiten solltest), liegt darin, dich an einen strikten Zeitplan zu halten, der beide Bereiche deines Lebens voneinander trennt. Wenn du also erst mal mit der Arbeit beginnst, dann arbeitest du – und das bedeutet kein Rumgammeln auf der Couch, keine konstanten Ausflüge zum Kühlschrank, und stattdessen fokussiertes, strukturiertes Arbeiten (inklusive Mittagspause und kurzen Pausen zwischendurch), genau wie im Büro auch. Zum Feierabend wird der Laptop dann wirklich abgedreht, während du in den Freizeit-Modus umschaltest. Wenn sich Arbeit und Freizeit zu sehr vermengen, leidet beides darunter. Also kurz gesagt: Um deinen Feierabend wirklich genießen zu können, musst du dich zunächst für einige Stunden voll auf deine Arbeit konzentrieren – work hard, dann: play hard.

Wenn du bei der Zeitplanung ein wenig Hilfe benötigst, dann haben wir hier ein paar praktische Vorlagen für dich:

03. Investiere in deine Produktivität

Benötigst du in der neuen Situation ein wenig Hilfe dabei, auf Kurs zu bleiben, was deine Produktivitätsziele anbelangt? Sieh deine Heimarbeit als die perfekte Gelegenheit, ein paar neue Strategien auszuprobieren und herauszufinden, was für dich funktioniert. Es gibt unzählige Ansätze, um deine Produktivität zu steigern, die auch von vielen erfolgreichen Unternehmern empfohlen werden. Von der Pomodoro-Technik über die Dreier-Regel bis hin zum Aufgaben-Gruppieren – mach dich mit einigen davon vertraut und setze sie probehalber ein, um den für dich besten Weg zu finden, um deine Aufgaben effizient zu erledigen und so produktiv wie möglich zu sein.

04. Setze dir ein paar neue Ziele

Wenn du dich im Moment ein wenig abgeschottet von deinem professionellen Leben fühlst, dann schaffe doch neue Verbindungen. Höchstwahrscheinlich hast du mit der aktuellen Situation etwas mehr Zeit, dich auf deine berufliche Entwicklung zu konzentrieren – so ganz ohne Pendeln von und zur Arbeit und ohne zahlreiche soziale Termine abends und am Wochenende, die dich davon abhalten, dich auf deine Karriere zu fokussieren. Kurzum: Jetzt ist die Zeit gekommen, dir neue Ziele zu setzen und neue Vorhaben zu verfolgen!

Setz dich dazu einfach mal hin und frage dich, wie deine absolute Traumkarriere aussehen würde, wenn du die Möglichkeit hättest, zu tun, was immer du möchtest – oder stell dir dein zukünftiges Ich genau so vor, wie du es gerne hättest: Was genau hast du erreicht? Wie sieht dein Leben – auch abseits deines Jobs – aus? Wenn du erst mal weißt, was du dir von deinem Job bzw. deinem Berufsleben (aber auch Privatleben) wirklich erhoffst, kannst du damit beginnen, tägliche Schritte in die richtige Richtung zu setzen, um letztendlich genau dort zu laden, wo du hin möchtest – und kaum etwas motiviert mehr, als zu wissen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Um deine Ziele klar zu formulieren und sie dir jederzeit deutlich vor Augen zu führen, kannst du sie auch schriftlich festhalten, beispielsweise in einer Mind Map oder als Instagram Story:

05. Bleib in Bewegung

Dass tägliche Bewegung für das körperliche Wohlbefinden wichtig ist, sollte klar sein, aber auch für Geist und Seele ist sie wichtig, da Sport und Aktivität Stress abbauen und erwiesenermaßen Depressionen und Anspannungen entgegenwirken. Empfohlen werden etwa 75 bis 150 Minuten pro Woche, um fit und gut gelaunt zu bleiben.

Wann immer möglich, solltest du zudem auch etwas Sonne und dadurch Vitamin D tanken. Entweder im Freien mit reichlich Abstand zu anderen Leuten oder – falls vorhanden – direkt im eigenen Garten, am Balkon oder vor dem geöffneten Fenster. Wenn du viel am Computer arbeitest, kannst du auch kurze Streckübungen zwischendurch einplanen. Auf YouTube oder Instagram findest du jede Menge Videos mit Übungen aus allen möglichen Bereichen, von Zirkeltraining über Pilates bis hin zu Yoga. Du hast also wirklich keine Ausrede, nicht auch ein wenig Bewegung in deinen Selbstisolations-Zeitplan einzubauen.

06. Tu, was du schon immer tun wolltest

Wenn es dir wie vielen ging, dann war dein Terminkalender vor dem Social Distancing so gut wie immer bis zum Bersten gefüllt – mit Arbeitsdingen, Treffen mit Freunden, Besuchen im Kino, Theater, Museum und Co.,.... Jetzt, da das alles für einige Zeit ein wenig in den Hintergrund rücken muss, hast du jede Menge Zeit, dich all jenen Dingen zu widmen, die du schon immer mal tun wolltest, aber für die bislang einfach nie wirklich Zeit war: Endlich Spanisch (oder Französisch oder Japanisch oder Finnisch…) lernen, endlich mit Gartenarbeit beginnen, endlich das Malen lernen, endlich ein Buch schreiben, endlich mehr backen und kochen.

Egal, was dieses „Etwas” für dich ist und egal, ob es dir für dein Berufsleben direkt hilft oder nicht, ein motivierendes neues Hobby gibt dir garantiert einen weiteren Grund, morgens voller Elan aus dem Bett zu springen und deine tägliche Arbeit fokussiert anzugehen. Erzielte Erfolge abseits deiner beruflichen Tätigkeiten können nämlich genauso stark motivieren.

Eventuell möchtest du die neu gewonnene Freizeit auch dafür nutzen, dein Portfolio oder deine Social-Media-Kanäle auf Vordermann zu bringen. Wir haben für beides die passenden Vorlagen für dich:

Fühlst du dich jetzt nach dem Lesen unseres Artikels motivierter, dich wieder in deine Heimarbeit zu stürzen? Perfekt! Und damit wir dir das Leben nicht nur in Sachen Motivation, sondern auch in allen Dingen Design einfacher machen, findest du auf Canva jede Menge praktische Vorlagen für jegliches kreative Unterfangen. Frohes Schaffen!

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