So erstellt ihr eure eigene Hochzeitswebsite

Hochzeitsplanung offline und digital: So erstellt ihr eine Hochzeits-Website

Ihr wollt eure Gäste online auf dem Laufenden halten? Dann erstellt euch doch eine eigene Hochzeitswebsite.

Hochzeiten werden immer individueller und sind der perfekte Anlass, um als Paar zu zeigen, wer ihr gemeinsam seid. Dazu gehört auch der neuere Trend von Hochzeitswebsites, die in digitaler Form nicht nur tollen Unterhaltungswert haben, sondern auch hilfreiche Informationen für den Tag beinhalten.

Hier erklären wir Schritt-für-Schritt wie ihr eine Hochzeitswebsite erstellt, geben Tipps und zeigen auch gleich schicke Vorlagen, sodass ihr sofort mit der Planung anfangen könnt.

Bild von Natasha Fernandez via Canva Photos

H2: In acht Schritten zur Hochzeitswebsite

Bei der Planung eines Hochzeitsblogs ist es wichtig, zuallererst eine kurze Checkliste durchzugehen:

  1. Wie und wo bereitet ihr eure Texte und Infos digital auf?
  2. Wie wollt ihr eure Hochzeitswebsite gestalten?
  3. Was sind die wichtigsten Informationen, die eure Gäste benötigen?
  4. Was möchtet ihr sonst noch auf eurem Blog veröffentlichen?
  5. Wer könnte euch bei Schreiben und Gestalten unterstützen?
  6. Wann und in welchem Rhythmus werden die Inhalte veröffentlicht?
  7. Woher bekommt ihr Bilder für Texte und Galerien?
  8. Wie teilt ihr die Website und neue Inhalte mit euren Gästen?

Unten gehen wir nun auf all diese Fragen näher ein, um euch bei der Gestaltung zu helfen.

1. Wählt eine passende Plattform

Falls ihr eine Hochzeitswebsite gestalten möchtet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese aufzusetzen und zu gestalten. Am einfachsten ist es, wenn ihr euch ein gängiges Content Management System (kurz: CMS) wie etwa WordPress, Blogger.com, Wix.com oder Squarespace bzw. ein auf Hochzeiten spezialisiertes CMS wie etwa WeddyBird, Vanolia oder Riley Grey aussucht.

Blogger.com ist das kostenlose CMS von Google, Vanolia bietet eine einfache, aber kostenlose Hochzeitswebsite-Struktur, die auch via App erreichbar ist und bei WordPress, Wix.com bzw. WeddyBird gibt es – wie bei vielen anderen Anbietern auch – kostenlose Versionen, die dann meist den Anbieternamen in der URL haben oder Werbung anzeigen. Falls euch das stört, könnt ihr auf Premium-Pakete umsteigen und müsst je nach Anbieter und Paket einen monatlichen oder jährlichen Betrag bezahlen. Manche Anbieter, wie etwa Squarespace oder Riley Grey, sind generell kostenpflichtig, bieten dafür aber oft einzigartige Designs, einfache Nutzbarkeit oder zusätzliche Services an.

Generell gilt: Gängige CMS bieten mehr Flexibilität und Funktionen, sind aber zeitaufwändiger aufzusetzen, Hochzeits-fokussierte CMS bieten alles, was ihr braucht, aber können möglicherweise keine speziellen Funktionen hinzufügen. Vergleicht daher am besten die Produkte möglichst vieler Anbieter genau und entscheidet euch basierend auf euren Wünschen und eurem Budget für ein passendes CMS.

2. Gestaltet eure Hochzeitswebsite

Nachdem ihr euch für ein CMS entschieden habt, wählt ihr üblicherweise einen URL-Namen (zum Beispiel eure Vor- oder Nachnamen) und eine Design-Vorlage für eure Website aus und schon könnt ihr mit dem Gestalten loslegen. Die meisten CMS bieten Website-Vorlagen, die ihr dann mit euren eigenen Inhalten befüllen könnt. Je nach Anbieter gibt es zig verschiedene Vorlagen für jeden möglichen Zweck und es kommen auch ständige neue hinzu, die den aktuellsten Design-Trends folgen.

Bevor ihr eine bestimmte Design-Vorlage auswählt, überlegt euch, was ihr genau mit der Seite machen möchtet, denn nicht jede Vorlage eignet sich gut als Hochzeitswebsite. Daher, wenn vorhanden, am besten eine einfache, aber schicke Hochzeitsvorlage verwenden, die euch gefällt und auch eure Hochzeitsfarben und Schriftarten bietet. Solche Hochzeitsvorlagen beinhalten meist schon die Funktionen, die ihr braucht, und ihr spart somit etwas Zeit, eure Website aufzusetzen. Eine Website zu gestalten kann nämlich anfangs ein wenig dauern, da ihr euch – je nach CMS-Anbieter und dessen Flexibilität – nicht nur über das Design Gedanken machen müsst, sondern auch darüber, wie eure Website-Struktur aussehen wird.

3. Die wichtigsten Informationen auf der Hochzeitshomepage

Sobald ihr eure Website erstellt habt, geht es daran, sie zu befüllen. Zuerst solltet ihr euch dazu überlegen, was die wichtigsten Informationen sind, die eure Gäste brauchen werden. Diese sollten auf jeden Fall in den „Redaktionsplan“ mit aufgenommen werden und auf der Homepage eurer Website klar auffindbar sein. Unter wichtige Informationen fällt so ziemlich alles, was eure Gäste brauchen, um sich vor, während und nach eurer Hochzeit zurechtzufinden. Hier wären zum Beispiel einige dieser wichtigen Infos:

  • Adressen der Hochzeitslocation, Hotels und Unterkünfte
  • Anfahrtswege
  • Treffpunkte
  • Programmablauf
  • Shuttle-Fahrzeiten
  • Menü, etc.

Bild von Milkos via Canva Photos

Ihr könnt auch die wichtigsten Eckpunkte auf einer Seite oder am besten direkt auf der Hochzeitshomepage zusammengefasst darstellen, damit die Gäste diese Informationen schnell abrufbar auffinden. Wenn nötig, könnt ihr diese Seite auch schön gestalten und für den Tag drucken lassen bzw. nochmal zur Erinnerung kurz vor der Hochzeit an eure Gäste schicken.

4. Was möchtet ihr sonst noch auf eurem Blog veröffentlichen?

Sobald die informativen Punkte abgehakt sind, könnt ihr euch überlegen, was ihr euren Gästen gerne auf eurer Website mitteilen möchtet. Macht euch darüber Gedanken, welche Inhalte für eure Gäste interessant sein könnten, was sie vielleicht über euch noch nicht wissen und wie ihr eure Gäste gegenseitig vorstellen könntet.

Hier sind ein paar kreative Ideen dazu:

  • Fügt einen Countdown zur Hochzeitshomepage
  • Verfasst eure Liebesgeschichte
  • Schreibt Steckbriefe über euch
  • Erstellt ein Video mit Fotos von euch zwei
  • Schreibt ein Gedicht
  • Interviewt eure Eltern, Trauzeugen Mithelfer am Tag
  • Sammelt Tipps für Unternehmungen rund um die Hochzeitslocation
  • Stellt die Hochzeitslocation mit Bildern vor
  • Verfasst Updates von eurer Hochzeitsplanung
  • Teilt witzige Geschichten von euren Junggesellen/Junggesellinnen-Abenden

Bild von nappy via Canva Photos

Sobald ihr alle Inhalte geplant habt, bleibt noch das tatsächliche Verfassen der Artikel – fragt dazu doch auch im Gästekreis, ob jemand Lust hätte, etwas beizutragen. So entstehen oft ganz lustige oder rührende Geschichten, mit denen ihr als Brautpaar nicht unbedingt rechnet.

5. Wer könnte euch beim Verfassen von Blog-Beiträgen helfen?

Es ist eine nette Idee, eure Hochzeitsgäste um Beiträge zu bitten. So spart ihr nicht nur eure ohnehin schon begrenzte Zeit, sondern ihr belebt auch eure Website und habt zudem immer wieder was Neues zum Schmunzeln. Außerdem könnt ihr so eure Gäste etwas besser miteinander bekannt machen, indem sie sich zum Beispiel auf eurer Website kurz vorstellen und darüber schreiben, wie sie euch als Pärchen kennengelernt haben.

Falls auf eurer Gästeliste zufälligerweise Grafik- oder Webdesigner bzw. Journalisten oder Blogger stehen, dann fragt doch nach, ob sie euch nicht beim Erstellen und Planen der Hochzeitswebsite, den Inhalten, des Designs (vor allem auf der Homepage) etwas helfen könnten. Als Experten können sie euch auf jeden Fall hilfreiche Tipps für eure Website geben.

6. Erstellt einen Redaktionsplan

So, ihr habt die Website erstellt und gestaltet, ihr wisst schon ungefähr, wer was wann schreibt oder kreiert, dann plant die Veröffentlichung der Beiträge. Es macht dazu Sinn, eine Art Redaktionsplan zu erstellen, was nichts anderes ist als eine Tabelle mit all euren geplanten Inhalten, den Deadlines (also den Zeitpunkten, wann ihr sie ungefähr veröffentlichen möchtet) und den Verfassern. So könnt ihr zum Beispiel einen Countdown zur Hochzeit erstellen mit einem neuen Beitrag pro Woche, den ihr immer aktuell auf der Hochzeitshomepage eurer Website sichtbar macht. So haben eure Gäste immer etwas Neues zum Lesen und Ansehen.

Falls nicht nur ihr zwei als Brautpaar Inhalte zur Hochzeitswebsite verfasst, klärt mit euren Gast-Postern, bis wann ihr ungefähr die Texte, Videos, etc. von ihnen bräuchtet; setzt also gemeinsam ungefähre Deadlines. So braucht ihr euch keine Gedanken mehr darüber zu machen, wann ihr was veröffentlicht und könnt euch auf das Verfassen der Beiträge konzentrieren. Es macht auch Sinn, sich übers Korrekturlesen etwas Gedanken zu machen, da es schwierig ist, eigene Texte vollends fehlerfrei zu verfassen. Daher am besten immer ein zweites Paar Augen zum Gegenlesen einsetzen.

7. Findet und erstellt Bildmaterial

Wichtig bei der Erstellung von Texten oder Galerien ist auch das Bildmaterial. Artikel ohne Bilder werden schnell langweilig, daher immer wieder Textteile mit Fotos oder Illustrationen unterbrechen. Wenn ihr über euch selbst schreibt, ist das vielleicht nicht schwierig, aber bei anderen Themen ist es gut, sich im Vorhinein zu überlegen, wo ihr schöne Bilder herbekommt. Hier ist auch wichtig zu beachten, dass falls eure Hochzeitswebsite öffentlich ist (also jeder online die URL finden und die Beiträge ansehen kann), ihr auch die nötigen Bildrechte bzw. -lizenzen braucht, um Bilder, die nicht eure eigenen sind, veröffentlichen zu dürfen.

Am besten schießt ihr einfach generell viele Bilder selbst oder bittet eure Gäste um Bilder. Aber ihr müsst nicht unbedingt nur auf Fotos setzen, um Texte aufzulockern, ihr könnt auch Collagen oder Moodboards erstellen, Videos einfügen, Zeichnungen oder Illustrationen verwenden bzw. Sticker auf Fotos geben, um sie etwas persönlicher zu gestalten. Canva bietet dazu zahlreiche Vorlagen und Gestaltungsmöglichkeiten, auch für Homepage-Elemente wie etwa Banner-Vorlagen. Falls ihr zudem vorhabt, die Inhalte auf euren Social Media-Kanälen zu posten, könnt ihr auch mithilfe von Vorlagen ansprechende Posts gestalten.

8. Veröffentlicht die Beiträge und eure Hochzeitswebsite

Sobald ihr eure Hochzeitswebsite mit den ersten Beiträgen gefüllt habt (am besten 2-3 Beiträge sollten schon online sein, damit eure Gäste bereits was zum Lesen haben), könnt ihr eure Website offiziell veröffentlichen und sie in einer E-Mail oder Nachricht an eure Gäste schicken. Wie schon erwähnt, könnt ihr euch bei den meisten CMS-Anbietern entscheiden, wie öffentlich ihr eure Website haben möchtet. Soll sie auf gängigen Suchmaschinen auffindbar sein oder nicht? Wer bekommt alles Zugang zu den Inhalten? All das könnt ihr vor der Veröffentlichung meist selbst bestimmen.

Ihr könnt natürlich für den großen Tag auch einen Teil eurer Website-Inhalte in einer Hochzeitszeitung verewigen und diese euren Gästen als kleines Mitbringsel mitgeben. Wie ihr das macht, dafür haben wir hier einen Guide hier: So gestaltest du eine Hochzeitszeitung.

Nun seid ihr eigentlich auch schon durch mit dem Erstellen eurer Hochzeitswebsite und könnt regelmäßig neue Inhalte posten. Wir wünschen euch viel Spaß beim Verfassen der Beiträge und beim Gestalten eurer persönlichen Hochzeitswebsite!

Hier haben wir noch ein paar Hochzeits-Vorlagen als Inspiration für euch, die ihr in Canva ganz einfach nach Lust und Laune bearbeiten könnt:

Facebook Cover

Eine schöne FB-Cover-Vorlage für euer Titelbild findet ihr hier. Derselbe Look macht sich natürlich auch schick auf der Hochzeitshomepage eurer Website.

Facebook Event Cover

Falls ihr für eure Hochzeits- oder Verlobungsfeier ein FB-Event erstellt habt, könnt ihr euch mit dieser Vorlage ein Titelbild gestalten.

Instagram Post

Ihr möchtet eure Hochzeit bzw. neue Beiträge auf eurer Hochzeitswebsite via Instagram euren Freunden mitteilen? Die folgende süße und schlichte Vorlage wird garantiert zum Hingucker.

Hochzeitseinladung

Ihr könnt auch eure Einladungen auf euer Website-Design abstimmen. Als Anregung haben wir hier diese schöne bunte Vorlage für euch.

Hochzeitsmenü

Ebenso wie die Einladungen könnt ihr natürlich einheitlich eure gesamte Deko für den Tag gestalten. Hier haben wir als Inspiration eine edle Menükarten-Vorlage.

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